Die Starterbatterie mit der Wohnraumbatterie verheiraten ;-)

Hallo liebe Ausbauer!

Bei unserem Ausbau wird Strom schlussendlich aus 3 Einspeisungen generiert.
– von der Landstromsteckdose (z.B. auf einem Campingplatz)
– von der Lichtmaschine (während der Fahrt)
– von den Solarpaneelen (Projekt wird bis kommenden Sommer angegangen 😉 )

Dieses Mal geht es um den Zusammenschluss der Starterbatterie mit der Wohnraum-Aufbaubatterie, sowie den Einbau der restlichen elektrischen Komponenten.
(Dies wird nur eine Erklärung, wie wir unser System verkabelt haben und stellt keinerlei Schaltplan bzw. Anleitung zur Installation dar !)

Unsere Devise war von Anfang an, dass wir in unserem Ausbau versuchen, den Sprinter mit dem annähernd neuesten Stand der Technik unter Beachtung des Preis-Leistungsverhältnisses zu bestücken.
Dadurch haben wir uns keine großen Gedanken und Überlegung bzgl. Wohnraumbatterie gemacht und uns für einen 100 Ah LiFePo4 (Lithium-Eisenphosphat) 12,8V-Akku (von Liontron)  entschieden, welchen wir, falls mal notwendig, jederzeit mit einem Zweiten erweitern können.
Den Platz dafür haben wir schon vorgesehen.
Um die Aufbaubatterie bei der Fahrt zu laden, haben wir uns für einen Ladebooster/Ladeberät von Votronic (
3308 VCC 1212-45) entschieden.
Die Verkabelung wird in der Anleitung sehr gut beschrieben und ist, mit ein klein wenig Elektrik-Fachwissen, machbar.
Zuerst werden am Ladebooster die Schiebeschalter für die Starterbatterie (in den meisten Fällen eine Bleibatterie) und für die Aufbaubatterie (in unserem Falle eine LiFePo4) gestellt.

Die Verkabelung erfolgt einerseits durch 16 mm² KFZ-Leitungen (rot und schwarz),
welche direkt an der Starterbatterie, wie auch an der Wohnraumbatterie, mittels einem 50A-Sicherungsautomaten abgesichert werden.
In der Fahrerkabine, an der Fahrersitzkonsole, wird zur Sicherheit noch ein
Batterie-Trennschalter eingebaut.
Nach dem Einbau der Sitzbank wir hier ebenfalls ein
Batterie-Trennschalter eingebaut.

Weiters wird noch eine Sense-Leitung von der Starter- bzw. von der Aufbaubatterie, bei uns je eine 1 mm² KFZ-Leitung mit einer 3A-Absicherung, benötigt.

Um zu erkennen, wann der Motor gestartet wurde und die Lichtmaschine Strom liefert, benötigt man auch eine D+ oder Kl.15-Leitung, welche bei uns ebenfalls mit einem 1,0 mm²-Kabel belegt und mit einer 3A-Absicherung verbaut wurde.

Sollte die LiFePo4-Batterie im Wohnbereich durch Überhitzung bzw. im Temperatur-Minusbereich dennoch geladen werden, würde diese Schaden davon tragen. Vermieden kann das nur werden, wenn man einen Temperatursensor (war in Set enthalten) am Minuspol der Batterie und am Ladegerät anschließt.
Zu guter Letzt kann man über den Batteriecomputer,
einem Mess-Shunt und die Schnittstelle „Remote Control“ am Ladebooster mittels Cat-5 Kabel die Ladevorgänge und noch einiges mehr ablesen.

Um die Batterien mittels Landstrom zu laden, benötigen wir ein Ladegerät. Wir haben uns für ein Victron BlueSmart Batterieladegerät IP65 12/15 mit 15A Ladestrom entschieden.

Um das Laden bzw. die dazugehörige Historie kabellos am Handy auslesen zu können, haben wir uns für einen Bluetooth-Connector S-BC 1430 von Votronic entschieden.

Unsere nächste Aufgabe wird der Einbau Trennwand samt Schmutzwäschefach sein.

Gruß die 2 Nomaden 😉

 

HINWEIS:
Texte bzw. Fotos können unbezahlte Werbung enthalten.

2 Gedanken zu “Die Starterbatterie mit der Wohnraumbatterie verheiraten ;-)

  1. Andreas Harnisch

    Servus Andreas,

    habe einen Fehler am Anfang deines Beitrages entdeckt.

    Nicht der Starter speist die Batterie während der Fahrt sondern die Lichtmaschine.

    Mit besten Grüßen,

    Andreas Harnisch

    Liken

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