Tag 15 – km 224-248 – von der Tangernerhütte nach Patergassen

600 km Richtung Süden

Motto des Tages

Der Wind, der Wind, das himmlische Kind.

Der Besuch auf der Tangernerhütte hat mich zurückversetzt in meine Jugend. Alleine das Aussehen der Hütte, die Küche, die auch die Stube ist, die Treppe nach oben und die Zimmer mit den Möbeln … für mich eine kleine Zeitreise.

TANGERNERHÜTTE. Als ich bei der Hütte eintreffe, stehen jede Menge Autos an der Straße, die man eigentlich nur mit einem Allrad anfahren kann. Auf einem kleinen hölzernen Veranda, gerade so schmal, dass man zu zweit zwar vorbei kommt, sich trotzdem berühren muss, stehen einige Raucher.

Durch die offene Türe zur Stube/Küche klingt jede Menge Unterhaltungslärm, Lachen usw. Ich stelle mal den Rucksack auf einer Bank vor der Hütte ab, ansonsten würde ich die Raucher alle von der Veranda stoßen. 🤪

Direkt beim Eingang zur Küche stehen die Bierkisten, gut luftgekühlt. Als ich in der Nähe des Einganges bin, kommt mir der Hüttenwirt Sigi gleich mit der Frage nach einem Bier entgegen. „Rot oder grün?“ und schon habe ich ein Villacher in der Hand.

Einige Leute kommen raus, verabschieden sich und neue Gäste kommen. Ich ergattere einen Platz, bestelle mein Abendessen und staune ob der Geselligkeit auf engstem Raum.

Als dann noch Musikanten kommen und aufspielen, beginnt die Hütte zu wackeln.

Als es finster wird, ziehe auch ich mich nach oben, in das Zweibettzimmer zurück.
Ich organisiere im Dunkeln meinen Rucksack samt Inhalt und gehe zu Bett. Wie früher, wird die Decke über den Kopf gezogen und so lange ausgehaucht, bis es unter der Decke warm wird.

Das Aushauchen ins Zimmer verursacht einen Rauch … so kühl war diese Nacht. 🤪
Fehlt nur noch, dass meine, schon verstorbene, Großmutter bei der Türe reinschaut und eine gute Nacht wünscht.

Um 06:30 Uhr höre ich Traudi und Sigi schon in der Küche werken.
Ich warte noch eine halbe Stunde (es soll ja schön warm sein 🤪), packe meine Sachen und gehe auch in die Stube.

Herzlichst werde ich zu Kaffee und Reindling eingeladen, allesamt am Jogltisch.
Wie früher bei den Bergtouren, da war die Küche das Zentrum einer Hütte.

Sigi empfiehlt mir noch, nicht die Nockalmstraße zu gehen, sondern einen schöneren Weg durch die Berge.

Abgesehen von dem „u’putzt‘n“ Wind war der Tag heute eine echte Bereicherung, Natur pur.

Ich quere die Gebirgskette über den Schneegrubensattel, erreiche wieder fie Nockalmstraße, quere diese und nehme den Wanderweg zum Falkertsee.

Nach einer kurzen Pause setze ich die Tour fort, stapfe zum Rödresnock hoch und biege ab hier links in den Alpe-Adria-Trail ein.

Auch hier heroben versucht der Wind mir meine letzten Haare zu rauben. Ich muss ständig gegenhalten, was in Summe sehr anstrengend wird.

Beim Abstieg Richtung Patergassen verliere ich mehrmals die Orientierung, da der Windwurf und die Auswaschungen der letzten Unwetter echte Arbeit geleistet haben.

Nach über 9 Stunden erreiche ich den Ort und klopfe bei meinen Quartiergeber an.
Und auch hier kommt meine Reise in die Vergangenheit wieder hoch. Die Freundlichkeit, die Hilfsbereitschaft ohne die Hand auszustrecken, verblüfft mich ebenso, wie die Bitte, mich, als Fremder, beim Abendessen Gast sein zu dürfen.

Danke herzlichst Gertraud und Dietmar

Fazit des Tages

Ich hab das Gefühl, mich holt die Vergangenheit ein.

Info

Die GPS-Tracks folgen am Ende meiner Tour.
Für besonders Interessierte gibt es auf unserem Profil bei Komoot (die2Nomaden) unter Collection „600 km Richtung Süden“ die bereits gegangenen Abschnitte dieser Weitwanderung.

genießt das Leben 🤪 und
BLEIBT GESUND 🙏🏽

es grüßen euch
Uli & André von
die2Nomaden.com 😉

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Details

Daten zur Wanderung

ca. 25,1 km
ca. 2,7 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit
ca. 1332 hm ⬆️
ca. 2075 hm ⬇️
ca. 9h 18′ reine Gehzeit

GPS-Dateien

GPX-Track  (für GPX-fähige Geräte)
KLM-Track (für Google Earth)
werden nach der Wanderung bei jeder Tagesetappe nachgetragen.

(Info’s vom 19.09.2022)

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