Tag 11 – km 157-181 – von der Preintalerhütte nach Tamsweg

600 km Richtung Süden

Motto des Tages

Es hat Alles im Leben einen Grund.

Ich habe heute Nacht nicht besonders gut geschlafen. Das lag nicht am Zimmer, sondern meine Gedanken waren ständig beim Wetter. Am Abend gab es noch einen warmen Nord-West-Wind, der jedoch bald auf Süd drehen, und das schlechte Wetter bringen soll. 🤔

PREINTALERHÜTTE. Um 01:25 Uhr zog ein Gewitter über die Hütte, dass die Fenster und Laden klapperten. 😳
Mein Wecker ist auf 05:15 Uhr gestellt, doch ich bin schon um 03:50 Uhr wach und kann nicht mehr einschlafen.
Der Blick aus dem Fenster verrät mir nicht viel, außer dass es finster ist. Ich höre ein Rauschen, kann aber nicht zuordnen, ob es der Regen oder der nahe Bach ist.

Des Wartens müde stehe ich um 05:00 Uhr auf, packe leise meine Sachen (die Hütte ist sehr hellhörig 🤪) und gehe eine halbe Stunde später in die Gaststube, in der Wolfgang und seine Frau schon mächtig an den Vorbereitungen für das Frühstück sind.

Ich genieße einen Kaffee, besuche noch den „Thron“, packe den Rest und werde von Wolfgang auf seine nette Art und Weise mit einem Lächeln und den Worten „Wos scheißt denn so um? Mogst nimma?“ hinaus komplimentiert.
„Kimm guat åoi!“ ruft er mir noch nach.

Vor der Hütte beginnt es gerade zu dämmern, sodass man den Weg so halbwegs erkennen kann. Das Wetter ist perfekt, kaum Wolken und kein Wind, fast wie bestellt. 🤪

Es geht nun schrittweise hoch zum äußeren und inneren Lämmerkar, zum Kapuzinersee und schließlich über einen schrägen, nach oben hin steiler werdenden Weg Richtung Bundesland Salzburg, meinem DRITTEN auf meiner Tour.

Etwa 100 hm vor dem Waldhornthörl (die Scharte), verabschiedet mich das Bundesland Steiermark mit einem gewaltigen Regenguss.

Dafür zeigt mir heute Salzburg, speziell das Lessachtal, fast alles was es hat. Von Sonnenschein, Starkregen, dichtem Nebel und Windböen gab es alles. Mehrmals musste ich von der Windjacke auf den Regenponcho wechseln.

Der Abstieg an sich wäre nicht schwer, würden da nicht Unmengen an „greaspotzige“ (mit Grünalgen bewachsen) Felsbrocken im Weg liegen.
Aufgrund des Regens der letzten Tage gab es auch viele Wasserläufe, die zu überwinden waren.

Vorbei am Zwerfenbergsee ging es zur gleichnamigen Alm, als plötzlich, vor dem nächsten Steilstück, dichter Nebel von unten heraufzog.
Komisches Gefühl, als Ortsunkundiger im dichten Nebel die markierten Steine zu finden. Da bin ich sehr froh, dass das GPS mir dankbarer Weise den Weg vorgibt.

Etwa eine Stunde später erreiche ich die Forststraße und wandere im strömenden Regen (über 1,5 Stunden andauernd) das Lessachtal entlang.

Bei der Laßhoferalm kehre ich ein, genehmige mir einen Radler, oder zwei und lerne bei einem Gespräch sehr nette „Lessåchtåler“ kennen. Außerdem sehe ich eine Herde Rindviecher die Straße runter laufen. 😳

Da ich noch 15 km vor mir habe, starte ich trotz Regens meinen Weg durch das Tal. Kurze Zeit später hole ich die Kühe wieder ein, überhole sie stückweise und setze meinen Weg fort. Immer wieder wandere ich an Kühen vorbei, die das Gras am Straßenrand leckerer finden, als auf der Weide.

Würden da nicht bei der Mautstelle der Straße zirka 25 Stück Rindviecher die Straße versperren.
Ich hole meine Wanderstöcke raus und gehe mit einem eher mulmigen Gefühl, fast auf Tuchfühlung (die gehen nicht aus dem Weg 🤬), an ihnen vorbei.

Der restliche Abschnitt heute ging auf Asphaltstraßen, leider ohne Gehweg, bis nach Tamsweg.

Es hatte schon seinen Grund, dass ich gestern kein Quartier finden konnte. Vermutlich hätte ich die Megastrecke von 33 km und vielen Höhenmetern mehr, nicht geschafft.
Alles hat seinen Grund, auch wenn man in erst später erkennt. Nicht Ärgern – meistens ist es besser, etwas so anzunehmen, wie es ist.

Fazit des Tages

Jeder findet seinen Weg, auch die Kühe im Lessachtal. 🤪

Info

Die GPS-Tracks folgen am Ende meiner Tour.
Für besonders Interessierte gibt es auf unserem Profil bei Komoot (die2Nomaden) unter Collection „600 km Richtung Süden“ die bereits gegangenen Abschnitte dieser Weitwanderung.

genießt das Leben 🤪 und
BLEIBT GESUND 🙏🏽

es grüßen euch
Uli & André von
die2Nomaden.com 😉

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Details

Daten zur Wanderung

ca. 25,0 km
ca. 3,0 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit
ca. 696 hm ⬆️
ca. 1318 hm ⬇️
ca. 8h 15′ reine Gehzeit

GPS-Dateien

GPX-Track  (für GPX-fähige Geräte)
KLM-Track (für Google Earth)
werden nach der Wanderung bei jeder Tagesetappe nachgetragen.

(Info’s vom 15.09.2022)

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