Verbesserungen Teil 01

Nach nun etwas mehr als zwei Jahren sind uns einige Dinge aufgefallen, die wir unbedingt verbessern bzw. verändern wollen/müssen.

Die Anpassungen erfolgten natürlich im Laufe der Zeit und nicht alle jetzt auf einmal.
Also, diesmal wollen wir euch die ersten 9 Beispiele beschreiben, die wir in Angriff genommen haben.

01.1|Monitor anpassen

Schon in einem unserer ersten Beiträge „Ablagefach über Fahrerkabine, Kameramonitor und USB-Steckdose montieren“ haben wir einen Monitor in der Fahrerkabine für den Anschluss von max. 4 Kameras montiert.

Leider fiel die maximale Neigung aufgrund der Schräge des Ablagefaches für unsere Körpergröße zu gering aus, sodass bei einer Sonneneinstrahlung direkt von vorne der Monitor nur schwarz erscheint.

Als Abhilfe haben wir nun einen schrägen Montagesockel gebaut, diesen überkopf an das Ablagefach anstelle eines Rückspiegels montiert und darauf wieder den Monitor befestigt.

Nun lässt sich der Bildschirm dementsprechend neigen und so haben wir nun trotz direkter Sonneneinstrahlung einen optimalen Blick auf den Screen.

01.2|Kameras verbauen

Von Anfang an war klar, dass wir in unseren Hrn. Hofrat mehrere Kameras einbauen werden.

Die Wichtigste für einen Van ist die Rückfahrkamera. Dazu haben wir eine originale Kamera in der Bremsleuchte für unseren Sprinter gekauft und gegen die originale Bremsleuchte ohne Kamera getauscht.

Eine andere Kamera haben wir beim Auslassrohr des Abwassertanks so montiert, dass wir in der Fahrerkabine sitzend den Abwassereinlass im Boden sehen können.
Dadurch müssen wir beim Entleeren der Tanks nicht mehr aussteigen, schauen, ob wir über dem Auslass stehen und irgendwelche Ventile manuell öffnen; was für ein Traum.

Die nächste Kamera haben wir in der Zwischenwand von Fahrerkabine und Wohnraum mit Blick in den Wohnraum montiert.
Nun haben wir unter der Fahrt immer ein Auge in den Wohnbereich, falls sich dort mal etwas „akustisch meldet“.

Innenraumkamera, Innenraumüberwachung

Zum Schluss bleibt uns noch ein Anschluss für eine weitere Kamera frei, doch wir sind noch unsicher, wo wir diese verbauen werden. Sollte mal ein Fahrradträger an die Hecktüren kommen, werden wir vermutlich eine weitere Kamera für einen anderen Rückblick montieren.

Dazu aber später mehr, wenn wir uns für eine Option entschieden haben.

01.3|Wassertank

Theorie und Praxis klaffen sehr oft sehr weit auseinander. Ein solches Beispiel ist unser Problem im Heck mit den Tanks.
Speziell bei den senkrecht verbauten Wassertanks, stört es uns schon etwas länger.

In der Theorie, ohne Befüllung, war die Idee, einen Tank waagerecht und einen weiteren Senkrecht zu verbauen und miteinander zu verbinden … platzsparend, einfach perfekt. Die Verkleidung davor haben wir, um Platz zu sparen, sehr knapp (gerade max. 12 mm) an die Tanks gebaut.
In der Praxis, also nach der Befüllung, beginnen sich die Tanks um die Mitte auszuwölben. Die Folge, die Verkleidung wird bei jeder Füllung zur Heckgarage hin herausgedrückt.

Also, es musste eine Lösung her, um diesen Makel, einer immer wieder hergedrückten Verkleidung, zu beseitigen.

Also besorgten wir uns Aluminiumstangen (30*15 mm), passten die Teile an, verschraubten diese im rechten Winkel und montierten diese um die Mitte der Tanks.

Nun ist ein Auswölben nicht mehr möglich und die Verkleidung bleibt, wo sie hingehört bzw. vorgesehen ist.

Ein weiteres Problem, die undichten Campingverbinder, mussten ebenfall ehest gelöst werden.
Immer wieder hatten wir Wasserprobleme in der Garage.

Die Campingverbindungen haben wir entfernt und durch normale Haushaltsverbinder ersetzt. Den kurzen Weg zwischen den beiden Tanks, welche trotz verzurrter Tanks, die Bewegungen nicht auffangen konnten, haben wir durch einen längeren Weg mittel eines 1,5 „-Schlauches ersetzt.

Im Sommer, findet man immer viele Möglichkeiten, seine Tanks zu befüllen, im Winter eher sehr wenige.
Außerdem könnte im Sommer das Wasser in den Tanks eher verderben.
Aus diesem Grunde haben wir zwischen beiden Frischwassertanks einen haushaltsüblichen 1/2″ Absperrhahn montiert.

So können wir im Normalfall 60 Liter Frischwasser, im Notfall jedoch bis zu 120 Liter tanken.

Die Lage unserer Tanks scheint für Sommer, wie auch Winter optimal zu sein, denn unser Wasser, obwohl wir es im Winter nie ablaufen lassen und keine chemische Behandlung vornehmen, hat seine Qualität nie eingebüßt.

Einzige Vorsorge, die wir treffen, ist das Einhängen von „Lilie Frischwasserschutz Certec 3in1“, welches wir einmal pro Jahr austauschen.

Die Funktionsweise dieses Frischwasserschutzes wir wie folgt beschrieben:

„Die einzigartige Materialkombination aus Certec-Keramik und Bioelektro-Depot schützt Wasser, vitalisiert gleichzeitig mit Mineralien und ist selbstregulierend.“

Bei Befüllen verwenden wir einen „WM Aquatec FIE-100 Befüllfilter & Inlinefilter“.

01.4|Ladensicherung

Zu Beginn unseres Abenteuers „Hr. Hofrat“ war die Überlegung, die Küche entgegen der Fahrtrichtung einzubauen, da dadurch bei einer Bremsung die Laden sowieso in die Homeposition gehalten werden.

Und da wir „softclose“-Vollauszüge verbaut haben, entsteht so ein leichter Wiederstand, um die Laden geschlossen zu halten.
Also brauchten wir keine Ladensicherung … DACHTEN WIR !!! … 😒😠

Bei unserer Ausfahrt auf die Gasselhöhe der Reiteralm wurden wir eines besseren belehrt.
Der letzte, steilere Abschnitt war eine Schotterstraße, welche wir nur im ersten Gang bewältigen konnten und mit jeder Menge Unebenheiten, wie Schlaglöcher, größere Steine, Ausschwemmungen, usw. gepflastert war. Dabei knallten eine Lade nach der anderen aus der „Homeposition“ 😉.

Nun musste eine kurzfristige und rasche Lösung her.

Gleichzeitig stört uns ebenfalls schön länger, keine Möglichkeit zum Aufhängen der Geschirrtücher, Topflappen, usw. zu haben.

Der erste Baumarkt wurde angesteuert und ausziehbare Gardinenstangen samt Halter gekauft. Nicht, dass wir so breite Laden hätten, aber „ausziehbar“ deshalb, da diese eher dünnen Alurohre im Endeffekt doppelt genommen werden können und so der Geschirrtuchhalter doch mehr Stabilität hat.

Kleine Klebepads und 16mm Schrauben sollten reichen, um die Halter an der Küchenfront zu halten.

An der kürzeren Stange haben wir auch noch einen Universal-Haken gebogen und eingehängt. So kann nun auch unser Topflappen reisesicher aufgehängt werden.

Nun wurde ein Eichenstab gekürzt, angepasst und circa 1 cm in den Boden eingelassen. Dieser Stab befindet sich genau an der Schnittlinie der beiden Ladenreihen und wird uns so als mechanische Ladensicherung dienen.

Oben wird eine einfache Griffschraube (hatte ich noch in meiner „FindeEsNieWiederWasKiste“) an der Unterseite der Küchenarbeitsplatte montiert und beim Verschließen einfach vor die Leiste gedreht.

Durch die beiden Geschirrtuchhalter und den Schraubverschluss kann nun Sicherung nicht mehr seitlich ausweichen und hält uns so die Laden in der vorgesehenen Position.

01.5|Tischverriegelung

Eines der erste Dinge, die kaput gingen, waren die Verriegelungen unsere Ausziehtisches.

Da diese aus Plastik waren und nur wenig Bewegungsspiel des Tisches genügten, um diese zu ruinieren, habe ich bei meinem Lieblings-Metallbaumeister bezüglich kompakterer Bauteile mal nachgefragt.

Der gute Mann hat mir sofort angeboten, diese Teile an der Drehbank aus Metall nachzubauen.

Einbau an der exakt selben Position und siehe da … 2 Jahre danach halten diese Teile unseren Ausziehtisch noch immer sicher während der Fahrt.

01.6|Holzrost für Duschwanne

Da die Duschwanne 10 cm tief ist und die Toilette am oberen Rand steht, wir nicht unbedingt zu den Riesen gehört, pendeln unsere Beine während der Sitzung über der Duschwanne.

Als Abhilfe musste ein Holzeinlage für die Duschwanne her.

Diese wurden so gebaut, dass man zum Duschen die Teile leicht entfernen kann.
Das heißt, wir haben 2 Teile gebaut.

Um das Gewicht in Grenzen zu halten, haben wir eine Art Lattenrost aus Holzleisten mit der Stärke 40*20 mm verwendet und hochkant miteinander verschraubt.
Zum Schutz der Wanne haben wir noch Filzgleiter befestigt.

Nun können wir wieder mit „festem Stand“ unsere Sitzungen abhalten.

01.7|Teppich Fahrerkabine und Trittstufe

Das Fahrerhaus wird grundsätzlich immer mit einer Dämmmatte als Wanne ausgeliefert. Dieser Bodenbelag ist im nassen Zustand sehr rutschig wirkt ziemlich kalt.

Wir besorgen uns im Baumarkt 3 Stück dünne, grau melierte Fußabstreifer, die wir so zuschneiden, dass die perfekt in den Fußraum passen.

Ein anderer, etwas gröberer Fußabstreifer in grau wird in die Trittstufe der Fahrer- sowie in der Beifahrertüre eingepasst.

Zwei weitere Fußabstreifer gleicher Art, dieses Mal in unterschiedlichen Brauntönen, wurden ebenfalls angepasst. Alle Schnittstellen haben wir mit einem Bunsenbrenner verödet, damit die Fäden sich nicht weiter auflösen.

Diese Stücke haben wir in der Trittstufe zum Wohnbereich, der Schiebetüre eingepasst.

01.8|Wäsche aufhängen im Camper

Das Thema Wäsche aufhängen, besonders feuchte, ist in einem kleinen Wohnmobil immer eine Herausforderung.

Im Sommer, bei schönem Wetter, ist dieses Thema vernachlässigbar. Die Wäsche bzw. feuchte Handtücher können auf einer Wäscheleine im Freien aufgehängt werden.
Verändert sich jedoch das Wetter und wird nass, fangen die Probleme aber an.

Der Platz im Wohnbereich ist sehr begrenzt, daher haben wir im Fahrerhaus eine Möglichkeit gefunden.
Wir haben an der Decke über beiden Einstiegen je 4 Ringschrauben eingedreht. Eine Wäscheleine wird eingefädelt und mit einem Seilspanner gespannt.

Da wir in der Fahrgastzelle die Heizung unter der Beifahrersitzbank betreiben, wird so die an der Wäscheleine aufgehängt Wäsche optimal getrocknet. Auf den vier Leinenreihen haben wir die Möglichkeit, die Menge einer Waschmaschine aufzuhängen.

Für Badetücher des täglichen Gebrauches verwenden wir einen klappbaren Wandhaken im Wohnbereich.

Feuchte Jacken lassen wir im Feuchtraumbereich der Dusche abtropfen. Dazu haben wir eine abnehmbare Kleiderstange mittig der Duschtasse montiert.

Weiters haben wir noch einen Wäschetrockner der Firma MultiAnker mit Sauger angeschafft. Diesen benutzen wir im Außenbereich unter der Markise, in dem wir die Sauger am Blech befestigen.

01.9|Bullauge-Abdeckungen

Wir sind ausgesprochen froh, dass wir im Schlafbereich Bullaugen eingebaut haben. Doch für diese Art von Fenster gibt es leider keinen Verdunklungs- bzw. Insektenschutz.

So haben wir uns Gedanken über eine Lösung gemacht und erstmals eine runde 5mm starke Buchenplatte ausgeschnitten. Als Halter haben wir mehrere Lagen unseres Wandstoffes zu einer Schlaufe genäht und mit eine Schraube und Flügelmutter an der lackierten Abdeckung angebracht.

So haben wir nun einen Sichtschutz, falls wir nachts im Van Licht benötigen.

Da die weiß-lackierte Holzplatte im Winter kaum Schutz vor der Kälte bietet, mussten wir uns eine Abhilfe schaffen. So haben wir an der Außenseite eine mit Styropor gepolsterte Heizkörperfolie aufgeklebt.
Zum Abschluss haben wir noch an der Innenseite Vlies befestigt und mit dem Wandstoff bespannt.

Nun fehlt uns noch eine Art Insektenschutz.
Dazu haben wir in der gleichen Größe einen Ring aus Buchenholz mit 3 mm Stärke ausgeschnitten und weiß lackiert. Nun haben wir zwischen den beiden Ringen ein Fliegengitter eingeklebt und alle miteinander verleimt.

Als Halter haben wir auch hier mehrere Lagen unseres Wandstoffes zu einer Schlaufe genäht und mit eine Schraube und Flügelmutter an dem Fliegengitter angebracht.

genießt das leben 🤪 und
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es grüßen euch
Uli & André von
die2Nomaden.com 😉

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(Info’s vom 09.12.2021)

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