Tourenschiwanderung auf den Schafferkogel, AUT (1200 m)

Der Wettergott meint es heute gut und schenkt uns einen traumhaften Sonnentag. Leider gibt es im oberösterreichischen Zentralraum dichten Nebel.
Da die Fr. Nomadin arbeiten muss, darf ich alleine eine Tour im Stodertal machen.

HINTERSTODER. Bei der Anfahrt in das Tal begleiten mich relativ viele Fahrzeuge, von denen fast alle zum Parkplatz der Höss-Bergbahnen in Hinterstoder abbiegen.

Schneeschuhwandern oder doch eine Schitour gehen

Eigentlich wollte ich eine Schneeschuhwanderung unternehmen, doch im Ortsgebiet machte ich Halt bei einem Verleiher von Wintersportgeräten, leiheh mir Tourenschi, Felle sowie Tourenschuhe aus und fahre zum Parkplatz des ehemaligen Schigebietes Bärenalm.

Parkplatz Bärenalm

Bei meiner Ankunft ist der Platz schon gut gefüllt. Einige Tourengeher und mehrere Schneeschuhwanderer machen sich ebenfalls auf den Weg Richtung Schafferkogel.

Obwohl ich fast 30 Jahre keine Schitouren mehr gegangen bin, hatte ich meine Ausrüstung ohne nachzudenken vorbereitet und den Rucksack gepackt.
Langsam stapfe ich mit den Schiern den ersten Hang bis zur Forststraße hoch. Hinter einem 3er-Team nachmarschierend merke ich, dass meine Kondition für diese Art der Bewegung und die Geschwindigkeit der Gruppe nicht ausreichend ist.

Wir nehmen die Forststraße ein kurzes Stück und biegen rechts auf die ehemalige Schipiste ab. Es geht nun in langgezogenen Kurven am Waldrand nach oben.

Einmaliges Alpenpanorama

Immer öfter merke ich, dass meine Luft nicht mehr ausreicht, um der Gruppe zu folgen. Ich verlangsame also mein Tempo und versuche nun meinen Rhythmus zu finden.
Meter für Meter geht es aufwärts. Hin und wieder bleibe ich stehen um zu fotografieren … was mir aber auch die Möglichkeit gibt, mein Luftvolumen wieder etwas aufzubessern.

Aufstieg vor dem Berghaus

Nach etwa einer dreiviertel Stunde erreiche ich die „untere Buchebenreith“, verweile und genieße dieses traumhafte Panorama, bevor es weiter geht.
Auf halber Strecke zur Schafferreith kommt linksseitig eine Abzweigung mit der Nr. „16/209/280“, die hauptsächlich von Schneeschuhwanderern genutzt wird.

Ich folge jedoch den Steigspuren der Tourengeher vor mir und gelange kurze Zeit später zu einem Steilstück. In meinem Tempo absolviere ich diesen Hang und erreiche das Almgebiet Schafferreith, wo sich schon einige Sonnenhungrige die vorhandenen Sitzplätze teilen.

Die Idee hatten auch andere

Nach einer weiteren kurzen Pause folge ich nun der Schneesschuhspur, welche sich links von Schafferreith den Hang entlang schlängelt. Beim Wendepunkt, an dem der Weg rechts nach oben weist, muss ich erneut stehen bleiben. Dieses Mal nicht um nach Luft zu schnappen, sondern um das beeindruckende Gebirgspanorama auf mich wirken zu lassen. Natürlich auch um einige Aufnahmen zu machen.

Almhütte Schafferreith

Der nächste Hang bringt mich zum Berghaus des ehemaligen Schigebietes. Auch hier sammeln sich noch mehrere Bergbegeisterte und genießen die Sonne.
Aufgrund dieses großen Andranges gehe ich zielstrebig weiter.

Ab hier ist es nicht mehr weit und ich erreiche nach ca. 5 min den Gipfel, der sich in einer Schneise im Wald befindet.

Das Gipfelkreuz, unspektakulär aber kreativ

Um das kreative Gipfelkreuz sammeln sich ebenfalls einige Tourengeher.

Gipfel des Schafferkogel

Da der Gipfel im Schatten liegt, werden nur wenige Schnappschüsse gemacht, die Schier von den Fellen befreit, die Füße in die Schuhe gepresst, die Bekleidung wind- und wasserfest gemacht, der Helm samt Brille aufgesetzt und vorsichtig die ersten Schwünge Richtung Berghaus gemacht.

Obwohl die Piste teilweise gefrorene Spuren und Brocken aufweist, brauche ich einige Schwünge, um wieder Sicherheit zu bekommen.
Schwung um Schwung wird es besser und ich schaffe den nächsten Hang zur Schafferreith … und

ES MACHT WIEDER SPASS!

Zwar sagt mir meine Kondition, dass ich nicht allzu „urassen“ sollte, aber ich genieße jeden Schwung.
Leider ist heute der Spaßfaktor nach knappen 15 min. vorbei und habe den Parkplatz wieder heil und unversehrt erreicht.

Ich denke, ich werde mich wieder öfters mit den Tourenschiern in die Berge wagen. 😉

Fazit

Für alle, die Schneeschuhwandern oder Touren gehen erstmalig versuchen, oder schnell mal eine kurze Tour nach der Arbeit machen wollen, eignet sich der Schafferkogel perfekt.
Für das erste Mal testen muss man sich keine Ausrüstung kaufen, das Ausborgen in Hinterstoder funktioniert auch online und klappt perfekt.

Wer Angst vor einer harten Piste hat, dem würde ich raten, den ersten sonnigen Tag nach einem Schneefall abzuwarten.
Mal ein Ausrutscher in den Pulverschnee ist wie das Fallen auf ein Federbett … ein lustiges Gefühl.

Also für alle Interessierten … probiert es aus, es wird euch Spaß machen.

Mehr Details

Infos und die GPX-Datei nach der Bildergalerie.

genießt das leben 🤪 und
BLEIBT GESUND 🙏🏽

es grüßen euch
Uli & André von
die2Nomaden.com 😉

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Details

Daten zur Wanderung

ca. 7,3 km
ca. 3,8 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit
ca. 550 hm ⬆️
ca. 561 hm ⬇️
ca. 1h 55′ reine Gehzeit

Lage/Start/Koordinaten:

Österreich, Oberösterreich, Kirchdorf a.d.Krems
4573 Hinterstoder
N47°39’53.5″ E14°06’25.0″

GPX-Datei:

GPX-Datei Parkplatz_Bärenalm-Schafferreith-Schafferkogel

Sportartikelverleih:

Sport2000 – Huber
HNr.15, 4573 Hinterstoder
Homepage
der Verleih

Campingplätze:

Camping Obermayr
Kniewas 37, 4572 St. Pankraz
http://www.camping-obermayr.eu/
N47°46’26.0″ E14°10’11.6″

Besonderheiten:

Stodertaler Dolomitensteig
Schiederweiher/Polsterlukenrunde
Salzsteigjoch
verschiedene Touren im Toten Gebirge

Einkehrmöglichkeiten:

verschiedene Gaststätten in Hinterstoder
Gasthaus Baumschlagerreith

Bewertung:

Landschaft: ∗∗∗∗∗
Erlebnis: ∗∗∗∗
Technik: ∗∗
Kondition: ∗∗∗
Schwierigkeit: leicht

(Info’s vom 25.01.2022)

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Wanderkarte: Nationalpark Kalkalpen, Ennstal, Steyrtal, Pyhrn-Priel-Region

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