Hohe Dirn (1134 m) – Hintsteinrunde

Allgemeines:
Wir parken nahe dem Gehöft Hintsteiner
(fragen vorsichtshalber die Hausherrin, wo wir parken dürfen)
und folgen der Forststraße leicht ansteigend durch grüne Wiesen, auf denen viele zarte Himmelschlüssel blühen.
Nach ca. 20 min. erreichen wir eine Markierung, der wir nun aufwärts durch den Wald folgen.
Der Weg entpuppt sich als etwas steiler und in ca. 50 min. erreichen wir den Gipfel.
Von da hat man eine schöne Aussicht ins Alpenvorland.
Nach kurzer Rast in der Sonne geht es Richtung Anton Schosser Hütte.
Zum Glück haben wir ein Sackerl für den duftenden Bärlauch mit und schnell sind ein paar Handvoll davon gepflückt und im Rucksack verstaut.
Auf der Anton Schosser Hütte ist noch nicht so viel los, wir ergattern einen Platz in der Sonne mit herrlicher Fernsicht und genießen die Bärlauchknödel und das Blunzengröstl – beides übrigens hervorragend.Nur schwer trennen wir uns von unserem Platzerl und marschieren wieder los.
Ein kurzes Stück die Forststraße bis zum Luagstadel.
Von dort zweigen wir ab in den Wald, der zu Beginn relativ steil abwärts führt.
Stellenweise sogar seilversichert, was wohl eher für ungeübte Geher gedacht ist.Wir folgen dem Weg stetig abwärts durch den Wald, bis wir wieder die Forststraße zum Hintsteiner erreichen.

Da uns die Hausherrin von einer kleinen Tropfsteinhöhle, dem Nixloch (das Nix hieß einst die weiße Kalzitablagerung, die auch Bergmilch genannt wird), erzählt hat und konditionsmäßig noch nicht aller Tage Abend war, haben wir uns auf die Suche gemacht.
Erst einer Froststraße hinter dem Gehöft folgend, dann ein schmaler kurzer, aber etwas steilerer Aufstieg durch den Wald, vorbei an den ersten Frühlingsboten
und schließlich ein Pfad durch den Wald und wir stehen vor einer Felsformation.
Einige Kletterer sind hier und klettern hier seilversichert hoch.
Wir betreten die Höhle, die einige Meter ins Innere führt und betrachten die winzigen Gesteinsablagerungen, die an der Decke der Höhle zu sehen sind.
Eine Taschenlampe bzw. die des Handys ist angebracht, denn je weiter es in die Höhle führt, desto finsterer wird es.
Noch kurz die Kletterer beobachtet und dann geht es den Weg wieder zurück zum Hintsteinhof.

Lage/Koordinaten:
Ausgangspunkt:
Österreich, Oberösterreich, Steyr-Land, 4460 Losenstein
N 47°55′03.9″ E 14°23′35.6″

Daten:
reine Gehzeit: ca. 3,00 h
Strecke: ca. 6,0 km.
Aufstieg/Abstieg: je ca. 460 hm

Anfahrt:
PKW:
von Salzburg oder Wien kommend – A1 Abfahrt 158 Enns-West – Steyr – Losenstein – Hintsteingraben – Gehöft Hintsteiner
von Graz kommend – A9 Abfahrt 28 Klaus – Leonstein – Steinbach a.d. Steyr – Losenstein – Hintsteingraben – Gehöft Hintsteiner

Öffentlicher Verkehr:
mit dem Zug bis zum Bahnhof „Losenstein“, weiter zu Fuß (ca. 1,25 Std.) oder event. mit Taxi

Campingplätze:
Camping am Fluss
Kematmüllerstraße 1a, A-4400 Steyr
N 48°03’34.0″ E 14°25’56.6″

Besonderheiten:
mächtiges Bergpanorama des Toten Gebirges und Nationalpark Kalkalpen

Einkehrmöglichkeiten:
verschiedene Gaststätten in Losenstein

Anton Schosser Hütte
Di.-So. ganzjährig geöffnet
http://www.schosser-huette.at
N 47°54′28.1″ E 14°24′16.3″

Parkmöglichkeiten:
Gehöft Hintsteiner (beim Bauern um Erlaubnis fragen)
N 47°55′03.9″ E 14°23′35.6″

Bewertung:
Landschaft: ∗∗∗∗
Erlebnis: ∗∗
Schwierigkeit: leicht

(Info’s vom 14.04.2018)

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Wanderkarte: Eisenwurzen-Steyr-Waidhofen/Ybbs-Hochkar
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