Hochbeet bauen

Dieses Mal werden wir euch etwas Neues über unseren Garten erzählen … Wir besitzen nun ein „Hochbeet“.

Die Vorgabe von meiner besseren Hälfte, sprich der Nomadin, war ein Hochbeet (Höhenanzeige etwa kniehoch!!!) mit einem kleinen Plastikbecken (angezeigt wurde ein Kreis von etwa 40 cm) für eine Seerose. Außerdem sollte es in unserem kleinen Garten nicht allzu viel Platz einnehmen, über Eck und unterschiedlich hoch gebaut, sowie rundum begehbar sein und man sollte eventuell auch schon in der kalten Zeit etwas anpflanzen können.

Mir schwebte ein Hochbeet vor, bei dem ich mich nicht bücken musste, um die guten Sachen zu ernten.
Außerdem sollte es witterungsbeständig sein.
Das Plastikbecken erschien mir als viel zu klein, da ja in den Sommermonaten das Wasser für die Pflanze zu einer unerträglich warmen Brühe werden würde. Das heißt, es musste ein kleines Biotop her, welches natürlich über einen Filter mit solarbetriebener Pumpe verfügt.
Ein Teil des Hochbeetes sollte einen Deckel bekommen, der selbständig bei den unterschiedlichsten Temperaturen auf- bzw. zumacht.
Es musste also etwas „g’scheites“ geplant werden 😉

Sofort nahm ich mich dieses „Projektes“ an und begann zu skizzieren, zu verwerfen,
erneut Striche aufs Papier zu bringen, bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war. Danach erfolgte das „Rausschreiben“ der Maße und anschließender Einkauf.

Die Grundidee war, das gesamte Hochbeet in der Werkstatt in 4 Teilen (je Teil 100*100 cm mit unterschiedlichen Höhen) vorzubauen, um es dann im Garten nur noch fertigzustellen.
Die einzelnen Teiles des Beetes bestanden je aus einem Ständerwerk aus kesseldruckimprägnierten Latten (48*28 mm) und

wurden verkleidet mit dunkelbraunen, geriffelten Kiefer-Massivholzdielen (28*145 mm), ebenfalls kesseldruckimprägniert.
Die Verbindungen wurden alle verschraubt.
Da der Biotop-Teil mit einer schwarzen Teichfolie im Sommer vermutlich ziemlich warm werden würde, wollte ich mit einem Trick die Wassermenge verdoppeln, obwohl nur ein Teil mit 100*100 cm sichtbar bleibt. Dies war nur möglich, indem ich den Mittelteil nicht als reines Hochbeet ausgeführt habe. Dieser Eckteil bestand aus 2 Teilen.
Einem „unsichtbaren“ Teil Nr. 2 des Biotops (als Wasserkühlung sozusagen) und einem Aufsatz Teil 3 für ein Beet.
Der Teil 1 wird der „sichtbare“ Teil vom Teich und Teil 4 ein Hochbeet.
Im Bereich des Biotops wurden, um der Wasserlast entgegen zu wirken, die Seitenwände noch verstärkt.
Im Anschluss daran wurde das Ständerwerk mit den Massivholzdielen verkleidet und zwar so, um ein Zerlegen in 4 Einzelteile ohne Probleme zu ermöglichen.
Als Abschluss wurde auf jedes Teil ein Ablagebrett montiert.
Im Hintergrund ist der zweiteilige Aufbau des Mittelteiles gut zu erkennen. Damit keine Erde in das Biotop gespült wird, wurde der Boden dieses Beetes mit einer OSB-Platte gewölbt montiert. Dadurch sollte das Gieß-/Regenwasser jeweils seitlich am Teich ablaufen können. Der Beet-Boden wurde noch mit einer Folie vor vorzeitigem Verrotten geschützt.
Der Hochbeet-Teil 4 sollte nun noch ein Fenster zum Schutz vor Kälte erhalten.
Dazu wurden Plexiglasscheiben zwischen zwei Holzleisten eingenutet, verschraubt, das Holz gestrichen und mit Schanieren und Griff versehen.
Das Aufstellen wiederum stellte kein großes Problem dar.
Um den Wasserdruck im Biotop vernünftig zu verteilen, wurde der Boden und die Wände mit Styrodurplatten ausgekleidet. Im Anschluss wurde die Teichfolie so gut es ging “ fast faltenfrei“ eingebracht und mit den Ablagebrettern befestigt.
Anschließend wurde befüllt.
Der Deckel wird mit einem temperaturgesteuerten, automatischen Fensteröffner reguliert, um einen Gewächshauseffekt zu erzielen. Wird es im Beet zu warm, öffnet sich der Deckel kontinuierlich, um einen Hitzestau zu vermeiden. Sollte es kühler werden, schließt der Deckel automatisch und erzeugt so ein kleines Gewächshaus, ganz ohne Strom.
Nun noch die Beete bepflanzen und abwarten, bis geerntet werden kann.
Zum Abschluss wurde nun ein Solar-Teichfilterset bestellt und im Biotop,
jedoch ohne Wassersprinkler (da Seerosen kein Plätscherwasser vertragen), verbaut. Das kleine Getränk war nicht Teil des Sets 😉
Gleichzeit haben wir auch die Bepflanzung des Teiches erledigt.
Die professionelle Beratung bei der Firma Wasserpflanzengärtnerei Greinegger in Marchtrenk hat uns sehr viel Input für das Biotop und deren Pflanzen gegeben.
Dieser Information folgend haben wir nun den Teich nicht vollständig befüllt, um den Pflanzen einen bestmöglichen Start zu ermöglichen. Dieser wird jährlich um einige Zentimeter nachgefüllt. Eingepflanzt wurden sie in Pflanzkörbe mit Betonschotter (0-16 mm), den es in jedem Baumarkt gibt. Um die Wurzeln der Pflanzen sollten wir auch noch Hornspäne für ein besseres Wachstum einbringen.
Zuletzt müssen nur noch die Kabel versteckt und das Solarpaneel windsicher verbaut werden. So sieht nun unser fertiges Hochbeet aus.
Nun hoffen wir, dass wir damit viel Freude haben werden.

Wenn Ihr noch Tipps habt, wie wir das Hochbeet optimal nutzen, was wir außer Salat, Radieschen und Karotten noch alles anpflanzen können bzw. auf was wir bei einem Biotop alles aufpassen sollten, schreibt uns bitte einfach in die Komentare.

(Info’s vom 13.04.2018)

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