Verbesserungen Teil 03

Nach nun fast zwei Jahren sind uns einige Dinge aufgefallen, die wir unbedingt verbessern bzw. verändern wollen/müssen.

Die Anpassungen erfolgten natürlich im Laufe der Zeit und nicht alle jetzt auf einmal.
Also, diesmal wollen wir euch die nächsten 9 Beispiele beschreiben, die wir in Angriff genommen haben.

03.1|Außenküche

Bei unseren ersten Ausfahrten gab es fast jedes mal die Möglichkeit, etwas zu grillen.

Dazu wurde der Griller entweder am Boden platziert, oder er nahm einen Bereich des Tischchens ein. Beides empfanden wir extrem störend. Also … es musste eine Lösung her.

Eine Lösung, die nicht extra irgendwo störend herumsteht oder uns in einer anderen Form behindert. Wir nenne dieses Teil Außenküche.

Der Haltemechanismus bedient sich er Schiene unserer Schiebetüre.
Die Breite der Außenküche darf nur so breit sein, dass sie den Einstieg bei der Schiebetüre nicht behindert. Eine eventuelle Abstützung einer späteren Markise sollte ebenfalls noch Platz finden.

Die Bauteile haben wir mit einem Klavierband verbunden, dass die Aussenküche später kompakt in der Heckgarage verstaut werden kann. Als Schutz gegenüber dem Lack haben wir im unteren Bereich zwei Dämpfer montiert.

Zum Abschluss fehlt noch eine Ablage oberhalb der Platte.

03.2|Heckstützen

Der Preis für den Ankauf von Heckstützen war uns doch etwas zu teuer. Daher suchten wir nach einer anderen Lösung.

Im Internet fielen uns Wagenheber mit mind. 2,5 to. Hubkraft auf. Wagenheber, welche man verkehrt montiert, könnten als Wagenheber fungieren.

Also musste eine Halterung gebaut werden, die man über den Rahmen am hinteren Ende schieben konnte. Nachdem alles verschraubt war, wurde die Halterung noch mit Unterbodenschutz versehen.
Am Boden werden noch Unterlagsbretter den „Wagenheber“ vor Deformierungen schützen.

Das Anheben bzw. Ablassen der Stützen erfolgt sehr bequem mit einem Akkuschrauber und einer 13er Nuss.

03.3|Spannung an der Schiebetüre

Der Bau unserer Küche ist unserer Meinung nach wirklich gut gelungen.

Leider haben wir die Breite sehr, sehr genau – sagen wir eher übergenau – genommen. Jedenfalls haben wir nicht mit dem Griff der Schiebetüre gerechnet.
Nun spannt die Schiebetüre, wenn diese geschlossen ist.

Wie man am ersten Foto erkennen kann, muss an der Arbeitsplatte und im oberen Bereich der Seitenwand eine Einkerbung gemacht werden.

So haben wir die Entspannung beim Schließen der Schiebetüre erreicht.

03.4|Kühlschrank

Während unserer ersten Testfahrten hatten wir im Kühlschrank einen Misere.

Die Crash-Eier sammelten sich im Eierfach – Schalen, Eiklar und Dotter. Um nicht in Zukunft öfters einen derartigen Eiersalat zu produzieren, musste eine Lösung her.

Da wir vor kurzem einen 3D-Drucker bekommen haben, wurde kurzerhand eine Form für die Eier im Kühlschrankfach gedruckt.

Da das so gut funktioniert hatte, viel uns das Klappern der Flaschen während der Fahrt wieder ein.
So wurden schnell mal 3 Stk. zusätzliche Flaschenhalter für das Türfach gedruckt.

Passt wie angegossen und schafft endlich Ruhe im Kühlschrank.

Zum Schluss gab es noch ein Problem zu lösen.

Wenn der Kühlschrank ausgeschalten wird, sollte die Türe offen stehen, um keinen unangenehmen Geruch zu entwickeln.
Doch jedes mal, wenn wir unseren Hrn. Hofrat bewegen, schließt sich die Türe immer wieder.

Wir nehmen einen 5mm Stahldraht, biegen ihn dementsprechend und erhalten so einen Türhalter.
Zum Abschluss wird noch eine Isolierung angebracht.

03.5|Ausgleichsplatte für Kocher

Da unser Camper nicht immer perfekt in der Waage steht und wir auch nicht wegen einigen Zentimetern die Auffahrkeile auspacken, ergibt sich dadurch ein kleines Problem beim Kochen.

Es ist also unmöglich, gleichzeitig aus vier Eier Spiegeleiern zu zaubern, da diese sich sofort am Pfannenrand treffen. Also musste eine Ausgleichsplatte her, die man an allen vier Ecken verstellen kann.

Zusätzlich können wir diese Platte auch an unserer Außenküche verwenden und so immer eine Waagrechte erzeugen.

03.6|Büchersicherung

Dank unseres 3D-Druckers können sich nun unsere Bücher während der Fahrt nicht mehr selbständig machen.

03.7|Wassermelder

In unserem Beitrag „Verbesserungen Teil 01/3 haben wir beschrieben, dass wir unsere Campinganschlüsse gegen haushaltsübliche Installationstechnik ersetzt haben. Das ständige austreten von Wasser ging uns schon gewaltig auf den Keks.

Nun sind die Verbindungen alle abgedichtet. Trotzdem haben wir nun zusätzlich bei jeder nur erdenklichen Möglichkeit, wo Wasser austreten könnte, einen Wassermelder eingelegt.

Sobald die Kontakte in Berührung mit dem ausgetretenen Wasser kommen, knallen einem in dem kleinen Raum die 85dB dermaßen um die Ohren, dass man sofort auf Ursachenforschung geht.
Bei geschlossenem Camper hört man außen von dem Alarm kaum etwas und wird somit auch niemand von uns gestört.

03.8|Lüfter und Relais

Auf unseren Roadtrips kommt Hr. Hofrat eher selten an den Landstrom. D.h., wir müssen den gesamten Stromverbrauch durch unsere Photovoltaikanlage und dem Ladebuster während der Fahrt generieren. Auch unsere 220V-Geräte wie Laptop, eBike-Akkus usw. werden während der Fahrt geladen und dazu benötigen wir auch den Inverter.

Wenn beide Geräte, der Ladebuster und unser 250V-Spannungswandler gleichzeitig betrieben werden, ist der Raum der Elektrik zu klein und die Hitzeentwicklung ist enorm. Darum haben wir zusätzlich Lüftungsgitter sowie einen Lüfter samt Relais verbaut. Dieses Bauteil gibt dem Lüfter dann den Befehl zu arbeiten, wenn das D+ (Startsignal) von der Lichtmaschine auf das Relais trifft.

03.9|zusätzliche Steckdosen

In unserem Camper haben wir vorerst fünf 220V-Steckdosen, drei Stück im Wohnbereich geplant, eine für unsere Espressomaschine und zwei weitere für das Laden bzw. den Betrieb unserer Laptops.

Wenn wir jedoch ab und zu mal mit unserer Induktionsplatte kochen, bzw. die Fr. Nomadin in der kälteren Jahreszeit ihren Fön benutzen möchte, reicht meistens das Kabel der Geräte nicht aus und wir brauchen zusätzlich ein Verlängerungskabel.
Wie wir aber alle wissen, ist eine herumliegendes Kabel in einem so kleinen Raum eine gefährliche Stolperfalle, vor allem, wenn daran eine Kochplatte mit eine heißen Wassertopf drauf steht.

Da der Fön auch gerne vor unserem Hrn. Hofrat bedient wird, musste eine Steckdose sehr nahe an der Schiebetüre verbaut werden. Dazu haben im Boden unserer elektrischen Schaltzentrale eine Steckdose verbaut.

Um nun die Gefahr beim Kochen zu bannen, musste im Bereich der Küche eine Steckdose her.
Hier bot sich eine Aufputzsteckdose mit integrierten USB-Ports an.

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es grüßen euch
Uli & André von
die2Nomaden.com 😉

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(Info’s vom 19.12.2022)

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