Genuss am Almfluss – eine Etappenwanderung – Zusammenfassung

vom Almsee zum Almspitz

Diese Almuferwanderung, besonders den Abschnitt drei mussten wir aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, durch kurzfristige Wetterumschwünge bzw. auch aus gesundheitlichen Gründen immer wieder mal verschieben.

SALZKAMMERGUT. Ganz klar muss man festhalten, es ist eine wunderschöne Etappenwanderung in traumhafter Natur, welche für wandererprobte Geher ohne Probleme in drei Tagesabschnitten bewältigbar ist.

Wir hatten diese Tour so gewählt, weil wir uns die Öffis zunutze machen wollten und wir unsere Kondition für ausreichend hielten.
Natürlich wäre die letzte Etappe auch auf zwei Tage mit Nutzung der Öffentlichen Linien machbar gewesen.

Zum Beispiel mit einer ca. 14 km lange Etappe von Lederau/Sägewerk nach Vorchdorf-Gewerbegebiet (unter Nutzung der Buslinie 428 des OOEVV), jedoch entlang der Alm bis zur Autobahnbrücke nach Vorchdorf, und den letzten Abschnitt mit ca. 16,5 km von Vorchorf/Gewerbegebiet bis zum Almspitz (mit der LILO [Linzer Lokalbahn]), und zurück zum Bahnhof Stadl-Paura bzw. einem nahen Parkplatz.

Etappe 1 – vom Almsee nach Grünau

Wir finden, dass die Etappe 1, vom Almsee nach Grünau im Almtal, der wohl beeindruckendste Abschnitt des Almuferweges ist.
Natürlich verstärkt hier der Almsee, sowie das gesamte Gebirgspanorama des Toten Gebirges das Wandergefühl in unberührter Natur.

Hier zeichnet sich der Weg noch wirklich als Wanderweg mit sehr vielen Passagen an oder neben der Alm aus.

Außerdem findet man hier, ohne große Umwege machen zu müssen, die meisten Gaststätten, um sich ab und zu mal ein Päuschen samt Getränk gönnen zu können.

Etappe 2 – von Grünau nach Pettenbach

Die 2. Etappe, von Grünau im Almtal nach Pettenbach brachte uns, mit seinen Umwegen weg von der Alm, schon nicht mehr den Wanderspaß, den wir im ersten Teil hatten.

Viele Straßenpassagen mit Asphalt drücken eher die Wanderlaune, als sie zu unterstützen.

Hier wäre ein Beispiel besonders hervorzuheben, welches man mit gutem Willen und sachlichen Gesprächen sicher anders hätte lösen können.

Nämlich die Umgehung des Campingplatzes Schatzlmühle in Viechtwang. Auch nach dem Platz entlang der Alm könnte man mit den örtlichen Behörden und Besitzern eine Genehmigung zum Anlegen eines Wanderweges direkt an der Alm verhandeln.

So zieht sich dieser Abschnitt fast bis zur Haltestelle Steinbachbrücke immer am heißen Asphalt entlang.

Weiters gibt es hier nur mehr wenige Labstellen am Almuferweg. Wenn doch, dann mit teils größeren Umwegen, als sie sowieso schon notwendig sind.

Postiv hervorheben möchten wir das Sensenmuseum Geyerhammer – unbedingt Zeit nehmen, echt sehenswert.

Etappe 3 – von Pettenbach zum Almspitz

Der letzte und somit 3. Abschnitt erscheint uns nun, in vielen Bereichen, eher mit Gewalt erzwungen, als mit Gefühl der Alm entlang geplant.

Von der Lederau aus geht es noch gemütlich an den Ufern der Alm, welche schon zusehends breiter wird, Richtung Vorchdorf, auf natürlichen Pfaden.
Auch hier wäre der Umweg über Asphalt nach/durch Vorchdorf mit etwas Willen sicher vermeidbar.
Wer ab bzw. von Vorchdorf an-/abreist, kann sich den Weg zur Haltestelle ja eh danach selber frei wählen. Denn die Bezeichnung des Almuferweges bzw. Genuss am Almfluss verliert hier eindeutig seine Gültigkeit.

Weitere Wege, die eher Schotterstraßen, als Almuferwege sind, begleiten ab hier jeden, der diese Tour machen möchte.
Lediglich der letzte Abschnitt von der Almbrücke zum Almspitz hat wieder idyllischen Wanderweg-Charakter.

Fazit:

Grundsätzlich eine wunderschöne Tour entlang dem Gebirgsbach, der Alm.

In Summe waren wir ….

3 Tageunterwegs und haben dabei eine Strecke von
~ 67 km

zurückgelegt. (inkl. Wege zum/von den Öffis)

Weiters haben wir
~ 531 hmnach oben überwunden und sind ca.
~ 775 hm

nach unten gewandert.

Wir erreichten dabei ca.
~ 4,6 km/hdurchschnittliche Gehgeschwindigkeit, waren ca.
~ 16h 15′in Bewegung (inkl. Wege zum/von den Öffis) und haben dabei ca.
~ 5h 50′

Pausen benötigt. 

Das Ganze schafften wir bei
20-30° Cund komplett trockenen Verhältnissen.

Die Wanderung ist großteils sehr gut und leserlich markiert. Einmal als „Genuss am Almfluss“, sowie auch als „Almuferweg“.


Den Unterschied beider Wege habe ich nicht herausgefunden. Grundsätzlich verlaufen sie beide entlang der Alm.

Außerdem gibt es jede Menge Infotafeln entlang der Alm, die über die Natur, die Fauna, Flora, aber auch über die Industrie am Almfluss Auskunft geben.

Der Almuferweg ist bei der Bevölkerung sehr wohl bekannt, die Bezeichnung „Genuss am Almfluss“ doch weniger. Hilfe bei der Wegsuche haben wir jedoch immer erhalten und waren darüber manchmal sehr froh.

Die Infos zu dieser Tour habe ich aus dem Internet gesammelt.
Da ich im Almtal aufgewachsen bin, kannte ich den Almuferweg bereits von früher.

Wer von euch kann uns seine Erfahrungen über diese Tour verraten?
Dann bitte gerne in die Kommentare!

Zum Abschluss noch einige schöne Aufnahmen dieser Mehrtagestour.

Weitere Infos

gibt es im Anschluss an die Bildergalerie, sowie in den jeweiligen Beiträgen, wie z.B. die einzelnen GPX-Dateien.
–> Etappe 01 – vom Almsee nach Grünau i.A.
–> Etappe 02 – von Grünau i.A. nach Pettenbach
–> Etappe 03 – von Pettenbach zum Almspitz

(Info’s vom 26.08.2021)

Details

GPX-Datei:

Findet ihr in den jeweiligen Beiträgen der Etappen 1 – 3.

Lage/Start/Koordinaten:

Österreich , Oberösterreich, Gmunden
4645 Grünau im Almtal
N27°58’15.0″ E15°36’46.0″

Lage/Ziel/Koordinaten

Österreich , Oberösterreich, Wels-Land
4652 Fischlham
N27°58’15.0″ E15°36’46.0″

Bewertung:

Landschaft: ∗∗∗∗∗
Erlebnis: ∗∗∗∗∗

(Info’s vom 15.08.2021)

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Wanderkarte: Nationalpark Kalkalpen, Ennstal, Steyrtal, Pyhrn-Priel-Region

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