Franziskusweg KRK – Tag 05 – km 88-105

Motto des Tages – träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum 😎

Guten Morgen liebe Sonne, auch schon wieder da? 🤪
Die Fenster in unserer Villa sind mit 2 schweren, blickdichten Vorhängen versehen. Ich habe gestern Abend vergessen, den zweiten Teil zu schließen.
Dafür wurde ich um ca. 06:15 Uhr liebevoll durch die ersten Sonnenstrahlen geweckt. 🥰

Die rechte Ferse hat gestern eine leichte Druckstelle abbekommen.
Muss diese heute mit Tapeband abdecken, damit sich daraus keine Blase entwickelt. 🤔

Ich denke, unsere Körper gewöhnen sich langsam an die tägliche „Schwerarbeit“. 😎
Hat uns in den ersten Tagen der Wecker an das Aufstehen erinnert, werden wir nun wieder vorher wach.

Heute und morgen stehen die „Königsetappen“ dieser Wanderung an.
Es geht über den südöstlichen Bergrücken auf KRK einem verkarsteten Hochplateau und seiner höchsten Erhebung, den Obzova auf 569m Höhe.
Hört sich im ersten Moment nach nicht viel an, doch wir starten in Punat, direkt am Meer. 🤔

Die Aussicht und der Weitblick von dort oben soll unglaublich sein.
Der Obzova, der höchste „Gipfel“ von KRK, ist nur ein durch einen Steinhaufen markierter Punkt.

Außerdem werden wir heute das erste Mal unsere Wanderstöcke mitnehmen; laut Info ist es eher eine gebirgige Etappe.

Für diese Strecke benötigen wir kein Taxi.
Wir fahren mit unserem Auto nach Punat und starten ab dort die Etappe nach Baska, wo wir um 17:00 Uhr den Bus erreichen sollten, welcher uns wieder zurück nach Punat bringt.

Heute heißt es, kein Trinkwasser unterwegs und keine Einkehrmöglichkeit bis Baska.
Sprich … dieses Mal etwas mehr Trinkwasser sowie ein Bierchen einpacken. 🤪

Außerdem ist der heutige Morgen ein Test für morgen. Da müssen wir um 09:08 Uhr den Bus in Njivice erreichen.
Da das Handicap Frühstück fassen ein eigenes Thema darstellt, stoppen wir heute mal die Zeit.
.
Ergebnis … das sollte sich morgen schon ausgehen. Wir sind gespannt. 🤪

Wir parken unser Auto direkt neben dem Busbahnhof in Punat.
Kostenlos bis Ende Mai … perfekt für uns. 😎

Danach geht es in die vollen … direttissima nach oben. Immer dem Kreuzweg von Punat entlang bis zu den steinernen Kreuzen.

Ab Höhenmeter 200 entledigen wir uns trotz Windböen unserer Jacken.
Ein Schal schützt uns vor dem „uputzten“ Wind. 🤪

Kurz vor unserem vermeintlichen Gipfel auf 400 hm schwenkt der Trail nach links ab und umrundet diese Erhebung, den Veli Vhr.

Vorbei an Steinmauern, in denen sich hier heroben bei ständigem Wind grüne Oasen gebildet haben, kämpfen wir uns Richtung Obzova.
Die höchste Erhebung KRK‘s markiert lediglich ein „Steinhaufen“ ohne besondere Kennzeichnung.

Die Rundumsicht auf Istrien, die Insel Losinj und Pag, sowie auf die Hafenstadt Rijeka sind atemberaubend.
Doch der Wind hier heroben ist unerschütterlich und pfeift mit voller Kraft aus ständig wechselnden Richtungen.

Darum machen wir uns nach einigen Aufnahmen schnell aus dem Staub zum Zminja auf 537 hm.
Auf halben Weg, in einer geschützten Stelle mit Traumaussicht genießen wir unser Bier.

Kann man eigentlich zu selbstverliebt sein?

Ich stelle heute fest, dass diese Ruhe beim Gehen, das Genießen dieser Aussicht, die Entspannung nach einer Anstregung, einfach alles rundherum, mich zufrieden macht.

Und wenn schließlich Momente, die man erlebt, später sich im Geiste „wiederspiegeln“, kann man kaum etwas falsch gemacht haben.

Also … träumt nicht vom Leben, lebt euren Traum. 🥰

Das Pünktchen auf dem „Ü“ war schließlich das erreichen des Zminja und dessen Gebirgskante.
Seht selber, was ich damit meine.

Am Abstieg fiel uns noch ein nicht gekennzeichnetes Gipfelkreuz auf, dass wir vor einigen Jahren schon von unten sahen.

Also, kurzen Abstecher an die Gebirgskante zum Kreuz gemacht – welch eine Aussicht. 😳

Ab hier beginnt der Abstieg, welcher sich im Serpentinen langsam aber stetig über Geröll vor uns zeigt.

Nach ca. 1 Std. erreichen wir die Kirche Sej Dom Marije, vor der sich gerade jede Menge Personen anstellen. Vermutlich eine Feier.

Uns genügt ein Blick von aussen und gehen nun den Kreuzweg von Baska nach Batomalj.

Ab hier wandern wir in den Touristenort Baska zum Strand, der vollkommen leer ist.
Corona-Auswirkungen pur. 🤔

Bevor wir den Bus zurück nach Porat, den wir problemlos erreichen, nehmen, suchen wir uns ein kleines, aber feines Lokal und genießen die Eindrücke unserer Wanderung.

Mein persönlicher Zusatz … Ich liebe mein Leben ❤️

Fazit … Etappe 05
ca. 17,6 km
ca. 4,1 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit
ca. 763 hm ⬆️
ca. 732 hm ⬇️
ca. 4h 15‘ reine Gehzeit

▼ gpx-Datei zum Download: ▼

(Info’s vom 08.05.2021)

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