Jadranska Magistrala – Etappe 10

Auf nach Dubrovnik

Die Youtube-Videos unserer Reise gibt es in den Details unter diesem Beitrag.

Während unseres Aufenthalts im Camp Lavanda wird die Wäsche gewaschen, unser Camper serviciert, das erste Mal eine Peka gegessen und wir besuchen auch noch das kleine Hafenstädchen Orebić mit unseren Fahrrädern.

DALMATIEN/CRO. Im Hafen hat man die Möglichkeit, mit der offiziellen Fähre, aber auch privat mit oder ohne den Fahrrädern, zur Insel Korčula überzusetzen. Ankunft wäre in Korčula Old Town und diese soll eine einzigartige Ausstrahlung haben.

Orebić und der Friedhof der Kapitäne

Da wir zeitlich schon eher spät dran sind, verwerfen wir diese Idee – was wir, aufgrund von Tage später einlangenden Empfehlungen und Fotos, wieder bereuen werden.
Nun ja, vielleicht gibt es ja ein nächstes Mal und so fahren wir gemütlich durch das liebliche Örtchen Orebić und nehmen die „schwitz“ doch sehr steile Straße hinauf zum Franziskanerkloster „Unserer lieben Frau von den Engeln“ und dem Friedhof der Kapitäne.

Die Aussicht dort oben ist einfach unbezahlbar: Die unterschiedlichsten Farben des Meeres und der Blick hinaus und rüber nach Korčula sind wahrlich himmlisch. Die Einsamkeit der zwei hier lebenden Klosterbrüder ist so sicherlich um einiges leichter zu ertragen. Nach einer rasanten, teilweise wagemutigen, halsbrecherischen (André) Abfahrt hinunter nach Orebić, kehren wir noch in einem netten Hafenrestaurant auf ein kaltes „Malo Pivo“ ein, bevor wir wieder zum Lavanda zurückkehren.

Dubrovnik, die Perle der Adria

Nach 5 Nächten in diesem schönen, privat geführten Camp Lavanda machen wir uns wieder auf den Weg – und zwar nach Dubrovnik.

Kaum eine andere kroatische Stadt ist ein solcher Touristenmagnet wie Dubrovnik, die Perle der Adria. Nicht erst seit der Verfilmung von Game of Thrones, wo in Dubrovnik einige Drehorte zu finden sind, schon der berühmte Dichter George Bernhard Shaw nannte Dubrovnik schwärmerisch „Das Paradies auf Erden“. Und tatsächlich hat die malerische Küstenstadt an der Adria eine Menge zu bieten. Zwischen mediterranem Flair, historischen Vermächtnissen und kulturellen Highlights bleibt kein Wunsch unerfüllt.

Dubrovnik View

Doch nicht so schnell – erst führte uns unsere Anreise entlang der ehemaligen Adria Magistrale durch die Bucht von Ombla, wo am Ende eine große Marina liegt und, unterhalb der Franjo-Tuđman-Brücke, die Kreuzfahrtschiffe ankern.

Für uns geht es aber über Dubrovnik hinauf auf einem schmalen, einspurigen Straßerl mit steinernen Pflöcken als Leitplanken. Unser Herr Hofrat beziehungsweise sein Fahrer, André, haben auch diese Steigung bravourös gemeistert, nur ich habe mich an der Seitentür festgeklammert und bin wieder einmal 1000 Tode gestorben. Speziell bei Gegenverkehr!

Aber oben angekommen, hat man einen sensationellen Blick über die Altstadt von Dubrovnik hinweg, zur Insel Lokrum und weiter bis zum Horizont, wo sich der blaue Himmel und das tiefblaue Meer treffen.

Eine Weile verbringen wir dort oben und genießen das Rauschen des Windes und diese unglaubliche Aussicht, bis wir wieder den selben Weg hinunterfahren. Gott sei Dank ist noch Vorsaison, ansonsten wäre dort oben das Chaos verkehrstechnisch wohl perfekt. Aber für nicht so Wagemutige gibt es die Möglichkeit, eine Seilbahn zu benutzen.

Camp Kate … perfekt für eine Stadtbesichtigung

Wir fahren weiter nach Mlini zum Camp Kate, das wir als unseren Startpunkt für die Dubrovnik-Besichtigung auserkoren haben.

Das Camp ist nur sehr klein und wir finden an diesem Tag schnell ein Plätzchen für uns, am nächsten Tag schaut es dann schon anders aus.

Wir erkundigen uns an der Rezeption, wie wir am besten nach Dubrovnik kommen und erfahren, dass wir entweder mit einem öffentlichen Bus oder mit dem Taxiboot, das im Hafen von Mlini an- und ablegt, fahren können.
Wir entscheiden uns bei diesem schönen Wetter für das Taxiboot und am nächsten Morgen geht es erst die vielen Stufen hinunter in den Hafen, wo wir das Boot entern und nach Dubrovnik fahren.

Bei erst bewölktem Wetter geht es die Küste entlang, vorbei an wirklich unzähligen Hotelruinen, die einfach vor sich hin gammeln.
Teilweise sogar neben neueren bestehenden Hotels – das verstehe einer … wir nicht!

Dann sehen wir schon von weitem die prächtigen Stadtmauern und erreichen den alten Hafen von Dubrovnik, wo es schon etwas lebendiger zugeht, als wir es die letzten Wochen unserer Reise gewöhnt sind.
Wir steigen aus und schon tauchen wir ein in das Gewimmel hinter den Stadtmauern in die engen Straßen von Dubrovnik.

Wir spazieren die Hauptstraße entlang, vorbei an ehrwürdigen alten Häusern, Palazzos und Kirchen, über die Jahrtausende alten, von vielen Besuchern abgeschliffenen, glänzenden Steine. Von dieser Straße zweigen unzählig viele kleinere Gässchen ab und überall locken Gaststätten zum Innehalten.

Die Stadtmauer von Dubrovnik

Doch soweit sind wir noch nicht, denn wir beschließen, doch etwas Geld in die Hand zu nehmen und uns den Eintritt auf die Stadtmauer zu gönnen. Eine richtige Entscheidung: Es ist herrlich hier heroben.

Ganz anders als unten, bläst hier ein leichter Wind und die Hitze ist gleich viel leichter auszuhalten. Und so geht es los.

Von hier heroben entdecken wir einige Drehorte von ‚Game of Thrones‘, welches wir zwar nie gesehen haben, aber unsere Kinder sind da Insider und so knipsen wir auch für die daheimgebliebene jüngere Generation den einen oder anderen Hotspot der Serie.

Zusätzlich zu den 1000en weiteren Fotos und Videos. Das Dächermeer hat uns fasziniert und die wunderschönen Dachgärten, die manch Glücklicher sein Eigen nennen darf. Hier ist es abends oder frühmorgens sicher herrlich.

Erfrischungsstationen an jeder Ecke

Und der Weitblick von hier heroben lässt keine Wünsche offen und so marschieren wir circa zwei Stunden um die Stadt herum, bleiben hie und da stehen und genießen.

Ach ja, ein Seiterl für jeden haben wir uns auch gegönnt und ebenso sehr genossen. Das hat gezischt!

Als wir schlussendlich am früheren Einstiegspunkt ankommen, sind wir beide müde und erschöpft und kaufen uns ein Eis zur Erfrischung – Naranza (Orange) hab ich, Uli, übrigens zu meiner Lieblingssorte erkoren. Wir sitzen auf einer schattigen Treppe, schlecken unser Eis und beobachten das Gewusel rund um uns.

Schließlich machen wir uns wieder auf zum Hafen und schippern auf dem Schiff Richtung Mlina – nicht ohne zumindest ein klitzekleines Teilchen eines Delphins zu erspähen. Naja, zumindest etwas.

Vorbereitungen für die Ausreise

Im Hafen angekommen, bestellen wir in der Strandbar eine Pizza, denn ohne diese hätten wir die wirklich unendlich vielen Stufen hinauf zum Camp wohl nicht mehr geschafft.

Dubrovnik können wir nur jedem wärmstens ans Herz legen, allerdings würden wir als Reisezeit Juni, Juli und August definitiv nicht empfehlen.

Am Camper angekommen, beginnen wir mit den Vorbereitungen unserer nächsten Tage.

Die Jadranska Magistrala, die Küstenstraße aus der Zeit des zerfallenen Jugoslawiens, ging bis zur Grenze von Albanien. Das bedeutet nun für uns, wir werden in ca. 30 km aus Kroatien, sprich aus der EU aus- und in Montenegro einreisen, um der Küstenstraße weiter zu folgen.

Natürlich werden wir uns auch in diesem Land einige interessante Orte ansehen.
Doch das ist eine andere Geschichte. 🤪

Weitere Details

Infos zu von uns besuchten Camps sowie die Videos unserer Reise findet ihr unten in den Details.

genießt das Leben 🤪 und
BLEIBT GESUND 🙏🏽

es grüßen euch
Uli & André von
die2Nomaden.com 😉

🙏 wer mehr über unsere Unternehmungen wissen will, folgt uns auf 🙏
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oder
https://facebook.com/hr.hofrat.und.die2Nomaden

Details

Unsere Videos vom Roadtrip auf der Adria Magistrale






Stellplätze

Es gibt unzählige kleinere Camping-/Stellplätze, sogenannte Autocamps auf unserer Route.
Wir stellen euch hier unsere Übernachtungsplätze vor.

Camp Skovrdara
Skovrdara bb, 53291 Novalja, Croatia
http://www.campskovrdara.com
N44°37’43“ E14°47’35“

Camp Miočić
Rtina 139, 23248 Rtina, Croatia
https://www.camp-miocic.com/de
N44°17’31“ E15°18’08“

(Info’s vom 30.04.2022)

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Straßenkarte: Kroatien Küste Nord & Süd

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