Jadranska Magistrala – Etappe 08

Blaues glasklares Meer und Palmen-gesäumte mittelalterliche Städte

Die Youtube-Videos unserer Reise gibt es in den Details unter dem Beitrag.

Die freie Stellplatzwahl am Camp Rozac nahe Trogir ermöglicht es uns, einen Platz direkt am Meer zu ergattern. Was meint Ihr zu unserer Aussicht?

HVAR/CRO. Da wir erst spät das Camp erreichen, wollen wir am nächsten Tag Trogir mit dem Bike besuchen. Aufgrund von Gesprächen mit anderen Campern kann man aber den Weg ganz einfach zu Fuß gehen und erreicht so direkt die Ersatzhaltestelle, welche uns mittels Schiff direkt in die Altstadt bringt.

Trogir, die „Museumsinsel“

Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg zur Schiffshaltestelle. Gleich nach dem Supermarket geht es rechts eine leicht ansteigende Straße entlang und so erreichen wir etwa 20 min. später den „Trogirska Riva“. Schon von weitem sehen wir die Brücke zur Altstadt, welche derzeit als Baustelle nicht benutzt werden kann. Als Ersatz stellt die Stadt kostenlos eine Art Fährverbingung zwischen der Insel Ciovo und der Insel der Altstadt zur Verfügung.

Die Altstadt von Trogir ist wie eine „Museumsinsel“ die den Besuchern ein kulturelles und historisches Feuerwerk an Sehenswürdigkeiten bietet.

Zuerst schlendern wir die Promenade mit einer Allee an Palmen entlang zur Festung Kamerlengo aus dem 15. Jahrhundert, bevor wir in die Altstadt abbiegen und uns durch die Gassen kämpfen.
Hier gibt es schon wesentlich mehr Touristen, als in den Städtchen zuvor und in noch keinem der vorangegangen Orte genauso viele Lokale wie hier.

Wir versuchen relativ zügig die Schönheiten dieser Stadt zu erkunden und dabei den Touristenströmen aus dem Wege zu gehen, was sich als nicht sehr einfach herausstellt.
Im Park beim Meereskanal zum Festland wird es ein wenig ruhiger, wo wir uns ein Eis genehmigen. Eine Parkbank leistet uns für kurze Zeit Gesellschaft und unser Vorhaben, die Fußgängerbrücke zum Festland zu nutzen, ist aufgrund der Brückensperre noch immer nicht möglich.

Daher schlendern wir gemütlich durch das „Porte du Nord“, das Nordtor, um wieder in die Altstadt zu gelangen. Im Zickzack-Kurs geht es gemächlich vorbei an der Kirche zum Hl. Laurentius und durch die kleinen Gässchen langsam zurück Richtung Südtor, wo die Fähre uns wieder auf die Insel bringt.

Mit müden Beinen wandern wir bei schweißtreibenden Temperaturen wieder retour zum Camp.

Split und die unmögliche Parksituation

Am Campingplatz angekommen, bereiten wir uns ein herrliches Abendessen zu und bestaunen schlussendlich einen traumhaften Sonnenuntergang.

Nach einer weiteren ruhigen Nacht geht es für uns auf nach Split, die größte Stadt Dalmatiens. Wir finden diesmal wesentlich schneller aus dem Baustellenchaos heraus, als wir zwei Tage zuvor zum Camp benötigt haben.

Die etwa 30 km lange Straße Richtung Split ist ebenso großteils eine einzige Baustelle und das hohe Verkehrsaufkommen erleichtert das Erreichen des Zentrums keinesfalls. Ab dem Gemeindegebiet von Split „humpeln“ wir in einer Start-Stopp-Manier Richtung Altstadt und versuchen in Zentrumsnähe einen bezahlbaren Parkplatz zu ergattern.

Nach dem dritten Anlauf bei total überfüllten Parkplätzen geben wir auf und hoffen, diese Stadt nochmals auf unserer Rückreise besuchen zu können.

Schatz, da parkt ein Hochhaus neben uns

Daher Planänderung und wir nehmen kurzerhand Kurs auf den Fährhafen von Split und stellen uns für die Fähre nach Hvar an.
Irgendwie sind wir sehr unvorbereitet zum Fährhafen gekommen und brauchen eine gewissen Zeit und gute Nerven um das richtige Schiffskai zu finden.

Nach etwa einer Stunde Wartezeit wird es plötzlich finster in unserem Hrn. Hofrat und wir wundern uns, wieso jemand die Sonne abgedreht hat.

Ein kurzer Blick aus der Schiebetüre und wir kennen den Grund. Da parkt direkt neben uns ein mehrstöckiges Fährschiff, welches nochmals eine Stunde später mit uns an Bord in Richtung Insel Hvar aufbricht.
Es sollte die bisher größte Fähre sein, die unser Hr. Hofrat und wir je befahren haben. Vom Parkdeck aus mussten wir mehrere Decks hoch, um wieder frische Luft atmen zu können.

Wir genießen die fast zweistündige Fahrt an Deck, vorbei an den Inseln Solta und Brac, bei herrlichstem Sonnenschein mit Kurs Ziel Stari Grad auf der Insel Hvar. Bei unserer Ankunft geht es vorbei an schon wartenden Fahrzeugen, welche auf eine Rückfahrt warten. Unser heutiges Ziel ist die Stadt Hvar, wo wir uns ein kleines Camp ausgesucht haben.

Hvar Stadt – wahrhaft majestätisch mit der darüber thronenden Burg

Es geht durch einen Tunnel, natürlich auch hier vorbei an Baustellen und am kleinen Hafenörtchen Milna, bevor wir kurz vor Hvar Stadt das kleine Camp Kopito erreichen. Es soll uns als Startpunkt für den Besuch der Stadt und der spanischen Festungsanlage „Tvrđava Fortica“ dienen.

Wir richten uns am ausgesuchten Stellplatz häuslich ein, machen uns ein Abendessen und starten anschließend zu Fuß in die Stadt.
Durch die engen Gässchen schlendern wir gemütlich zum Beach Lučica und genießen den kommenden Sonnenuntergang. Das Franziskanerkloster mit der kleinen Kirche kann leider nicht besichtigt werden und so gehen wir gemütlich Richtung Hafen.

Die kleinen Gasserl und Geschäfte der Altstadt sind etwas von der gut besuchten Promenade entfernt und so kann man in aller Ruhe durchschlendern und das Flair genießen.

Während die einen noch in den Hafenbars feiern und die Gläser heben, zieht es uns gemütlich zurück zum Camp.
Zum Schlafengehen doch noch zu bald, lassen auch wir uns noch ein Glaserl Wein vor unserem Camper schmecken.

Die spanischen Festungsanlage „Tvrđava Fortica“

Wie gewohnt, nach unserem täglichen Prozedere, verlassen wir gemütlich das Camp und nehmen uns die Festungsanlage oberhalb von Hvar Stadt zum Ziel. Diese soll spektakulär und sehr beeindruckend sein, was von uns selbstverständlich getestet wird.

Kastenwagen parken, Karte lösen und … staunen.
Es wurde nicht zu viel versprochen. Der Ausblick über die Stadt und den Hafen ist ein Traum. Man kann sich kaum satt sehen und so dauert unsere Besichtigung den gesamten Vormittag, denn diese Burg ist sehr gut erhalten beziehungsweise restauriert und es gibt sogar einen riesigen Kerker, den man besichtigen kann.

Unsere Route führt uns wieder die Insel zurück Richtung Fährhafen und bevor wir uns ein Camp suchen, dürfen wir noch die Hafenstadt Stari Grad besichtigen.

Auch hier nimmt die blumengeschmückte Stadt jede Menge Geld in die Hand und verschönert Stück für Stück das Stadtbild.
Da die Stadt in einer langen Bucht zum Meer liegt, können hier sehr viele Boote anlegen bzw. ist hier deren Heimathafen.

Wenn man die Marina von Stari Grad einmal gesehen hat, weiß man auch, dass dadurch sehr viele Kunas in die Stadtkasse gespült werden.

Wir sehen uns die Marina, einige Plätze innerhalb der Altstadt, eine der beiden Kirchen und viele andere Dinge an. Doch eine Art Stadtplatz mit netten offenen Bars, Cafes oder Konobas finden wir nicht.
Einzig der Platz direkt neben dem Hafen hat einige kleine, sehr nette Lokale zu bieten, doch wir möchten noch rechtzeitig unser Tagesziel erreichen und so verlassen wir das nette Örtchen.

Ein Stellplatz namens „El Balkon“ 🤪

Unser heutiges Ziel ist ein kleines, privat geführtes Camp in der Nähe von Jelsa, das Camp Grebišće, ebenfalls eine Empfehlung von euch da draußen. 🤪
Wieder einmal HERZLICHEN DANK für eure Tips entlang unserer Tour. 🙏🏽

Als wir dort ankamen, war die Zufahrtsstraße natürlich aufgegraben, also wieder mal eine Baustelle – wie sagt Uli immer? Ganz Kroatien ist eine Baustelle!

In der Rezeption empfing uns die Natalia, die gute Seele vom Camp. Nach dem Datenaustausch und einem kleinen Schwätzchen empfahl sie uns einen Platz, der es in sich hatte und auf den wir dank der Größe unseres Herrn Hofrat noch raufpassten.

Wir nennen den Platz nun „El Balkon“, so traumhaft gelegen. Unter uns die Badebucht, wir am Rande des Abgrundes, nur getrennt durch einen alten Holzzaun. Das nennt man Privatsphäre auf einem Campingplatz.

Wir haben uns hier breit gemacht, gekocht und viel gelesen.
Die Baustelle bescherte uns auch ab und zu mal ein kleines Theater, der An- und Abreise von großen Wohnmobilen geschuldet.

Ein Beispiel am späteren Nachmittag: Zwei Besucher mit ihren großen, dicken Brummern trauten sich nicht mehr weiterzufahren.
Gleichzeitig wollten jedoch 4 Franzosen mit ihren großen Gefährten abreisen und kamen natürlich nicht vorbei.

Wir holten Bier und Chips raus, denn es gab „gaaanz großes Kino“ für fast eine Stunde.
Zum Glück konnten schlussendlich alle ihre An-/Abfahrt unter großen Diskussionen und mehrmaligen Rückschiebe- und Umkehrmanövern unbeschadet fortsetzen.

Das ehemalige Schiffbauzentrum Jelsa

Am nächsten Tag, nach dem Frühstück, beschließen wir, unsere Räder zu aktivieren und starten los, um das kleine Städtchen Jelsa zu besichtigen.

Der Tipp von Natalia, den Radweg durch die Stadt und anschließend entlang der Küste zu versuchen, gefiel uns extrem gut.
Es ging angenehm, mit wenig Steigung und dank E-Bike, dahin, immer schön von einer sanften Brise des Meeres und wunderbaren Ausblicken auf das grün-blaue Meer begleitet. Einfach herrlich, so die Landschaft zu erkunden.

Zurück in Jelsa musste nun auch noch eine kleine Stadtbesichtigung gemacht werden.
Wir schlendern durch die engen Gässchen, vorbei an netten Lokalen, genehmigen uns ein eisgekühltes Karlovačko und genießen den Tag.

Uns gefiel der Platz so gut, dass wir es ganze zwei Nächte hier aushielten und so genossen wir diese Etappe unserer Reise auf eine ganz spezielle, spontane Art.

Weitere Details

Infos und Fotos findet ihr unten in den Details.

genießt das Leben 🤪 und
BLEIBT GESUND 🙏🏽

es grüßen euch
Uli & André von
die2Nomaden.com 😉

🙏 wer mehr über unsere Unternehmungen wissen will, folgt uns auf 🙏
https://die2nomaden.com
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oder
https://facebook.com/hr.hofrat.und.die2Nomaden

Details

Unsere Videos vom Roadtrip auf der Adria Magistrale

Stellplätze

Es gibt unzählige kleinere Camping-/Stellplätze, sogenannte Autocamps auf unserer Route.
Wir stellen euch hier unsere Übernachtungsplätze vor.

Camp Rozac
Šetalište Stjepana Radića 56
21223 Okrug Gornji, Croatia
https://www.camp-rozac.hr/de/
N43°30’18.3″ E16°15’29.1″

Camp Kopito
M.Marchija 40 A, 21450 Hvar, Croatia
http://www.campinghvarkopito.com/
N43°10’06.3″ E16°27’28.9″

Camp Grebišće
21465 Jelsa, Insel Hvar, Croatia
https://www.grebisce.hr/de
N43°09’31.6″ E16°42’41.4″

(Info’s vom 15.05.2022)

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Straßenkarte: Kroatien Küste Nord & Süd

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