dort wo die Eisprinzessin wohnt
Wolltet ihr schon immer mal wissen, wo die Eisprinzessin wohnt? Nun, das haben wir erkundet. Unabsichtlich. Und es war mega schön.
Eigentlich hatte sich der Frühling schon angekündigt. Die Vögel zwitschern laut und die Welt wird langsam wieder grüner. Genau der richtige Tag, um die Tante in Grünau zu besuchen.

Wir fahren schon früher los, um ein paar Schritte zu tun. Denn wie es so schön heißt: Wer rastet, der rostet. Und das wollen wir nun wirklich nicht.
Wir parken am Parkplatz gegenüber der Fischhütte am Weg zwischen Grünau und Almsee. Vorsichtshalber hab ich die Grödel eingepackt, denn der Parkplatz schaut schon so aus, als wär es etwas eisig. Angetaut eisig zwar, aber doch. Mein Prinz ist hingegen der Meinung, dass das gar nicht nötig ist. „Schau mal, da vorne, da ist gar kein Eis mehr.“ Alles klar, wenn gar kein Eis zu sehen ist, dann brauchen wir auch gar keine Grödel. Und so geht’s los.




Prinz dürfte Recht haben, es wird sogar etwas dreckig, wo das Eis geschmolzen ist. Das mögen Prinzessinnen nun gar nicht, die denken ja immer gleich auch daran, dass die Schuhe wieder geputzt werden müssen, woran hingegen ein Prinz gar nicht denkt, der frischfröhlich durch die Latschen (Pfützen) marschiert.
Wir überwinden das Stück des Weges am Feldrand und dann geht es hinein in das Tal des Vorderrinnbaches. Wasser rinnt hier unten nicht viel im Flussbett, dafür dürfte auf der Straße viel mehr Wasser mal gewesen sein. Oder Schnee, oder beides. Und dies hat sich nun vereinigt zu einer dicken, fetten, glänzenden Eisschicht. Fassungslos denke ich an die Grödel, die ich doofe Nuss im Auto hab liegen gelassen, da Prinz meinte …. Nun ja. „Wird schon gehen“, meinte dieser in diesem Moment. Zurückgehen war keine Option und wenn ja, nicht mehr in das Tal, weil die Tante ja wartet.



In der Mitte des Weges ist eine schmale Spur, wo das Eis etwas gröber ist und darauf wandern wir nun sehr vorsichtig (meinereiner zumindest) weiter hinein in das Tal. Hier führt der Bach auch wieder mehr Wasser unter eine dicken Eisschicht und sprudelt lustig darunter hindurch. Manchesmal sind größere Löcher im Eis und der glasklare Bach glitzert mal grün, mal türkis und mal goldfarben. Je nachdem wie der Untergrund ist. Wie schön, da freut sich das Herz.



Immer tiefer dringen wir in die vereiste Landschaft ein, bis wir schließlich zu den gefrorenen Felswänden kommen. Über einige Meter in der Länge ist hier das Wasser zu bizarren Eisformationen gefroren und nun wissen wir es wirklich: Hier ist das Reich der Eisprinzessin, von der meine kleine Enkeltochter immer schwärmt. Hier muss es sein. Es fühlt sich zumindest so an. Märchenhaft.
So gerne würden wir noch weiter diese Eislandschaft erkunden, aber die Tante mögen wir auch nicht warten lassen und so drehen wir um, nicht ohne noch sehnsüchtige Blicke hineinzuwerfen in dieses verzauberte Tal „Frozen“.




Heute hab ich erst Zeit gefunden, diesen Beitrag zu tippen und ab und zu werfe ich einen Blick zum Fenster hinaus. Seit heute Nacht schneit es wieder. Dicke Flocken fallen vom Himmel. So schön warm und frühlingshaft es die letzten Tage auch war und so sehr wir uns schon auf wärmere Zeiten freuen – der Winter hat schon einen Zauber an sich, den vielleicht die Kinder noch mehr spüren, als wir Erwachsenen. Aber ein bisschen muss man sich das Kind in sich erhalten, um die Schönheit des Winters genießen zu können.
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Details
Daten zur Wanderung
- ca. 7,0 km ➡️
- Übergang in das Hinterrinnbachtal über unmarkierte Pfade möglich
Lage/Start/Koordinaten
- Österreich, Oberösterreich, Bez.Gmunden
4645 Grünau im Almtal
N47°50’45.0″ E13°56’58.0″
Parkmöglichkeiten
- Parkplatz gegenüber der Fischalm direkt am Taleingang
N47°50’45.0″ E13°56’58.0″
Camping-/Stellplätze
- Almtal Camp
Enengl 2, 4643 Pettenbach
www.almtal-camp.at
N47°59’29.6″ E14°01’21.8″ - Camping Schatzlmühle
Viechtwang 1a, 4644 Scharnstein
www.almcamp.at
N47°54’54.7″ E13°58’19.5″
Besonderheiten
- Almsee
- Totes Gebirge
Einkehrmöglichkeiten
- Gasthaus Wieselmühle
Landstraße 73, 4645 Grünau im Almtal
www.wieselmuehle.at
N47°52’12.2″ E13°56’40.5″ - Gasthaus Germdiele
Im Dorf 9, 4645 Grünau im Almtal
www.gasthausgermdiele.com
N47°51’20.3″ E13°57’23.2″
Sicherheitshinweise
- Allgemeine Hinweise
- Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
- witterungs- und tourenabhängige Ausrüstung
- Spezielle Hinweise
- Grödel (besonders im Winter)
Bewertung
- Landschaft: ∗∗∗∗
- Erlebnis: ∗∗∗
- Technik: ∗
- Kondition: ∗∗
- Schwierigkeit: leicht
(Info’s vom 06.02.2026)
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Wanderkarte: Totes Gebirge, Almtal, Stodertal
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Kategorien:Österreich, Oberösterreich, Wanderungen