Hallo liebe Ausbaufreunde!
Es ist schon lange her, dass wir uns mit einem Blog-Artikel zum Ausbau unseres Vans bei euch gemeldet haben. Der Bau des Dachträger ebenso. Doch nun, da wir ein Upgrade vorgenommen haben und wir nun mit der Abstimmung zufrieden sind, geben wir den Beitrag für euch raus.
Doch zuerst geht es mal um fast 2 Jahre zurück:
Nach langem Hin und Her, etlichen Überlegungen und Berechnungen haben wir uns nun für unsere Version eines Dachträgers entschieden.
Wir haben uns für ein 36V monokristalines 180W-Paneel von Enjoy-Solar entschieden, dass wir jederzeit um ein zweites Teil erweitern können.
Die Größe der Photovoltaik-Platte wurde so gewählt, dass es quer zum Hofrat montiert werden und die maximal mögliche Leistung liefern kann.
Ein weiteres Modul würde anschließend zum ersten, fahrerseitig längs eventuell mit Aufstellmechanismus, montiert werden.
Der Grundträger wurde mittels 30×30 mm System-Profile (umgangssprachlich auch Bosch-Profile genannt) aufgebaut. Vertikal wurden 10 Stk. Profilteile, in denen stirnseitig ein Gewinde eingedreht wurde, mittels Hammerkopfschrauben mit der am Dach montierten C-Schiene verschraubt.





Darauf wurden Querträger mit Spezialwinkel an den Profilen befestigt.
Nicht nur dabei war die 8mm-Nut sehr hilfreich. In diese Nut kann man wirklich alles mit Hammermuttern und passenden Schrauben befestigen.
Da das Paneel länger als die Breite der C-Schienen unseres Hrn. Hofrat ist, musste der Grundträger verbreitert werden.
Den seitlichen Abschluss bildete ebenfalls ein System-Profil, welches vorne sowie am Heck einige Zentimeter übersteht, um so mehr Platz zu schaffen.

Fahrerseitig wurde der Dachträger um ca. 9,0 cm, beifahrerseitig um ca. 4,0 cm verbreitert.
Der Grund für die unterschiedliche Verbreiterung lang daran, dass über der Schiebetüre eine Markise montiert wurde.
Die Halterungen für unser bisher verwendetes Tarp blieben erhalten, da wir dieses vielleicht noch weiter verwenden möchten.
Mittig des gesamten Trägersystems wurden zu Stabilitätszwecken ebenfalls Bosch-Profile eingepasst.
Die Höhe von 13,5 cm des Trägers ergab sich aus der Höhe unseres Flettner-Lüfters, sowie der Hauben unserer Dachfenster.


Der Rest der Dachfläche wurde als „Dachterrasse“ konzipiert.
Nach der Fertigstellung des Grundträgers wurde an der Front eine 32“-Lightbar mit 400 W Spot und Nebelscheinwerfer-Funktion montiert.
Seitlich und an der Rückseite wurde je ein 15 W Hella-Scheinwerfer am Systemprofil befestigt. Die Verkabelung der Beleuchtungskörper erfolgt in den Nuten der Profile und ist somit „fast“ unsichtbar.
Die Kabel der Beleuchtung am Heck musste noch mittels wasserdichte Kabelverbinder verlängert werden.








Über der Fahrerkabine wurde noch eine wasserdichte Abzweigdose verklebt. Daneben bohrten wir für die Durchführung eines 7-poligen KFZ-Kabels ein Loch. Rostschutz versteht sich von selbst.
Um das Kabel zu schützen, wurde in das Bohrloch eine Durchgangstülle gedrückt.
Mit Decasil 8936 wurde alles sachgemäß verklebt und abgedichtet.
In der Abzweigdose wurden alle Leitungen der Arbeitsleuchten verkabelt und abschließend die Dose wasserdicht verschraubt.
In der Fahrerkabine haben wir das 7pol Kabel mit einem vorverkabelten Schalterpaneel verbunden.
Als nächster Arbeitsschritt wurde das Photovoltaikpaneel montiert. Die Anschlusskabel sowie eine 5m-Verlängerung verschwanden auch in der Nut der Boschprofile.
Direkt über unserem Schaltschrank haben wir eine 2. Dachdurchführung verklebt.







Die Kabel des Paneels wurden durch den Schaltschrank „durchgeschliffen“ und unter die beifahrerseitige Sitzbank verlegt.
Hier haben wir einen MPPT-Solarregler der Firma Votronic verbaut, an dem nun die Leitungen des Paneels verkabelt werden.
Als nächstes wurde der Anschluss für die Plusleitung des MPPT-Reglers mit dem Pluspol der Batterie mittels 4mm2-Kabel (Reststück der Solarkabelverlängerung) verbunden.
Die Minusleitung haben wir nun noch mit dem Shunt verschraubt.


Als Abschluss wurden nun nur noch die Kabel am Dach, die Anschlüsse des Paneels mit der Verlängerung, über MC4-Stecker verbunden.
Beifahrseitig wurden die Stützen „aufgedoppelt“. Dadurch ist die Montageplatte für die Markise plan mit dem Grundgerüst des Dachträgers. Mittels Schlossschrauben M6x80, Beilagscheiben und Muttern wurde die Montageplatte am Grundträger fixiert. Anschließend wurde die 2,5 m Markise vom Typ Thule Omnistore 5200 von oben in die Platte eingehängt und von unten die Markise mit der Montageplatte verschraubt. Da mir die 3 Schraubpunkte zu wenig erschienen, habe ich noch einige weitere entlang der Markise gebohrt und verschraubt.








An der B-Säule unten vor der PVC-Verkleidung, sowie ca. 3 m weiter hinten werden nun noch die Wandhalterungen für die Markise abgedichtet, verklebt und zusätzlich verschraubt. Diese Halter dienen der Aufnahme der vertikalen Stützen der Markise, damit sie nicht am Boden fixiert werden müssen.
Am restlichen Teil des Dachträgers werden nun Douglasie Terassendielen verlegt. Da dieses Holz sehr leicht ist, wird somit auch Gewicht gespart. Die Dielen wurden mit Zylinderschrauben mit Innensechskant, Beilagscheiben und Hammermutter Nut 8 M4 B-Typ an den Bosch-Profilen verschraubt.
Im vorderen Bereich des Trägers wurden die Dielen über zwei Klappbeschläge als Lehne konzipiert. Ringschrauben wurden im oberen Bereich der Lehne und am Grundträger montiert. Durch zwei Seile und vier Karabiner bleibt die Lehne in angenehmer Sitzposition. Bei der Fahrt wird die Lehne wieder gesenkt und mittels Rädelschrauben mit dem Grundträger verschraubt. Das gleiche Klappsystem wird über der hinteren Dachluke ebenfalls montiert, nur diese bleibt während der Fahrt offen und wird nur geschlossen, wenn wir uns auf der Dachterasse befinden oder eben auch als Schutz vor Unwetter, wie Hagel, Äste, o.ä.










Neues Update:
Nach einigen Wochen bzw. Monaten haben wir festgestellt, dass unser Setup unbedingt ein Update in Form eines zweiten Solarpaneels benötigt. Der erzeugte Strom reicht in den Frühlings- bzw. Sommermonaten vollkommnen aus, doch im Herbst bzw. im Winter müssen wir sparsam umgehen.
Das zweite 36V monokristalines 180W-Paneel von Enjoy-Solar wurde, wie oben beschrieben, fahrerseitig längs, direkt an das erste Paneel montiert. Die aufstellbare Lehne bleibt erhalten, wird jedoch um die Breite des Paneels verkürzt.
Außerdem wurde nun, aufgrund der immer wiederkehrenden Unwetter samt Hagel die zweite Dachluke ebenfalls mit einer Schutzvorrichtung versehen.


Und so sieht nun unser neues, verbessertes Ergebnis unseres Dachträgers aus.
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es grüßen euch
Uli & André von
die2Nomaden.com 😉
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Kategorien:Ausbautagebuch