Teil 1 – Urlaub mal nicht in Kroatien! Nein – in Bella Italia

Mama, was hältst du davon, wenn wir dieses Jahr an den Gardasee fahren? Das fragen meine bereits erwachsenen Söhne, da es sich eingebürgert hat, zumindest einmal im Jahr etwas gemeinsam zu unternehmen. Nun ja, was halte ich davon?

ITALIEN/GARDASEE. Gardasee geht immer, ist meine beziehungsweise Andreas und meine Meinung und so stimmen wir zu.

Wir suchen nach einer passenden Unterkunft und meine liebe Schwiegertochter findet über AirBnB eine Villa direkt am See in Lazise. Da wir (die Söhne) auch unbedingt ins Gardaland möchten und meine kleine Enkeltochter sicher entzückt vom Peppa Wutz Land sein würde, greifen wir zu, denn diese Villa liegt gleich neben Gardaland. Wir sehen sogar von unserem Balkon eine der vielen Achterbahnen und hören tagsüber das Kreischen der Fahrgäste. Nachdem es ja erst April ist und auch schon bald geschlossen wird zu dieser Jahreszeit, hält sich der Lärm in Grenzen.

So beziehen wir also diese tolle Villa mit Swimmingpool und parken Herrn Hofrat einstweilen in der Einfahrt der Villa. So nobel hat er wohl auch noch nie gestanden. Mit Alarmanlage am Tor gesichert.

Doch zurück zum Anfang: Wir beschließen, schon am Donnerstag anzureisen und nach einer gemütlichen Fahrt bei schönem Wetter tuckern wir durch bis zum Gardasee. Wir steuern einen Campingplatz an, fragen nach einem Platz für eine Nacht und schauen dann etwas blöd, denn … für eine Nacht wird keiner genommen. Naja, Gardaland machts möglich. Wir erinnern uns an den sicher schönsten Stellplatz am Lago, den Green Camp Bridge, auf dem wir im November schon einmal standen. Ja, der nimmt uns, er erinnert sich sogar an uns. Klar, eine Nacht kein Problem, 40 Euronen kostet es halt. Es ist wie es ist.

Am nächsten Morgen nehmen wir die Räder herunter, machen uns fertig und radeln los. Wir suchen uns zuerst die Villa, damit wir nachher wissen, wohin es gehen soll und dann radeln wir gemütlich immer am See entlang nach Peschiera. Halleluja, am Donnerstag ist in Italy Feiertag und anscheinend will die ganze Welt nach Peschiera. So schlängeln wir uns durch und müssen feststellen, dass die Italiener tiefenentspannt gegenüber Radfahrern sind. Auch wenn sie selbst im Stau stehen, machen sie Platz, damit wir mit dem Rad durchkommen. Bei uns in Österreich wird man beschimpft.

So fahren wir in den Hafen in Peschiera, bewundern die Aussicht und dann gehts in die Altstadt. Auch sehr voll, aber egal. Wir landen auf dem großen Platz in einem Café, sitzen in der Sonne, trinken ein Bierli und beobachten die Karabinieri, die sich unterhalten und ihren Spaß haben. Auch sehr entspannt.

Dann melden sich auch schon die Kinder, die im Anflug sind und wir strampeln auf Umwegen zurück zum Hofrat. Packen die Räder und es geht nur ein ganz kurzes Stück weiter in unsere noble Villa. Oh Mann, was für eine Aussicht vom Balkon. Zum Träumen und im Garten wachsen Palmen wie Unkraut. Unglaublich. Die Wohnung ist super groß mit drei Schlafzimmern, einem riesigen Wohn- und Esszimmer und einer Küche und so starten wir in unseren Urlaub.

Der nächste Tag soll durchwachsen sein und Gardaland ruft. Andreas seilt sich elegant ab und beschließt, eine Radtour zu unternehmen und wir packen die Kinder in die Kinderwägen und los gehts zum Gardaland. Dort angekommen, stehen wir etwas planlos herum. Bist du gscheit, schon sehr viele Leute hier. Es gibt einen Gepäcks-Check. Keiner weiß warum, weshalb. Ich frag einen dort anwesenden Polizisten, der mir nur deutet: Kannst eh einfach reingehen. Na, okay. Erstmal Tickets gekauft, 50,- pro Erwachsener circa und da unsere Lili noch klein ist von der Körpergröße her, darf sie gratis mit.

Als erstes gibts die Welt der Kleinen, Peppa Wutz Land inkl. Zug- und Schifffahrten, Ballonfahrt und ins Haus von Peppa darf man auch. Kinderherz, was willst du mehr. Sags euch gleich, ich hab mit Luis draußen gewartet und wir hatten auch unseren Spaß 😉 Dann gibts Zugfahrten durch einen Märchengarten, durch einen Bauernhof, vorbei an muhenden Kühen und blökenden Schafen und riesigen Kuscheltieren.

Und endlich waren die großen Kinder dran, also meine Söhne. Achterbahn, Jumanji, Piratenschiff, wilde Schifffahrt in einem Kanal und und und. Berni und ich haben dann am späten Nachmittag das Handtuch geworfen und sind nach Hause gegangen und die Jungs haben noch Gas gegeben auf der Achterbahn.

Am nächsten Tag stand Sirmione am Programm. Ein Sonntag. Alle Italiener waren an diesem Tag in Sirmione. Wir parken weit draußen auf einem öffentlichen Parkplatz und wandern in Kolonnen hinein in die Altstadt und weiter zu den Grotten des Catull. Nur Hannes beschließt, eine Führung zu machen und wir schlendern wieder zurück, schauen Auslagen, finden sogar etwas zu kaufen und schlussendlich landen wir in einem so netten Gastgarten direkt am See, abseits der Menschenmassen. Dann wandern wir wieder zurück Richtung Parkplatz und finden ein tolles Restaurant am See, wo wir gemütlich speisen.

Das Wetter wird immer schöner und wärmer und so beschließen wir nach Malcesine zu fahren, parken im Parkhaus und entern ein Schiff hinüber nach Limone. Geht auch mit Kinderwägen, müssen nur zusammengeklappt werden. Lili gefällt es – uns auch. Sagte ich schon, dass an diesem Tag alle Italiener in Limone waren? Nein? Nun, anscheinend war es so. So marschierten auch wir durch die engen, aber entzückenden Gässchen, besuchten das Zitronen- oder Orangen-Museum und bestaunten unter betäubenden Düften die riesigen Früchte – ganz kleine gab es auch.

Bis 14 Uhr haben wir ausgehalten, dann haben wir das nächste Schiff geschnappt und sind wieder zurück nach Malcesine. Dort fanden wir wiederum ein tolles Restaurant direkt am See, in dem wir uns stärkten. Das Essen ist wirklich sehr gut in Italien und komplett anders als in Kroatien. Dann trennten sich unsere Wege. Stefan und Berni fuhren mit den Kindern heim und Hannes und ich erwanderten noch die wirklich wunderschöne Castello Scaligero di Malcesine. Ein Eis später gaben auch wir auf und ab ging’s nach Hause. Ach ja, auch hier hat Andreas geschwänzt – er ging Mountainbiken.

Den letzten Tag wollten wir gemächlicher angehen lassen und so fuhren wir das kurze Stück nach Lazise, parkten auf dem riesigen Parkplatz und hinein ging’s nach Lazise. Ich muss sagen, dass Lazise zu meinen Lieblingsorten am Lago gehört. Charme ohne Ende. So schlenderten wir durch, fanden das eine oder andere zu kaufen, setzten uns auf den großen Platz vorne am See und beobachteten das vorbeiwuselnde Volk. Nach einer kleinen Stärkung trennten sich auch hier unsere Wege. Stefan und Berni gingen noch ein Stück mit uns die Promenade entlang und kehrten dann um nach Lazise, während Andreas, Hannes und ich beschlossen, nach Bardolino zu marschieren, um auch das zu besichtigen.

Es war ziemlich warm und der Weg war ziemlich weit zu Fuß, aber nichtsdestotrotz erreichten wir Bardolino, erkundeten das Örtchen und gingen anschließend speisen. Muscheln standen am Programm. Wirklich sehr gut. Dann kauften wir ein Ticket für das Schiff, pro Erwachsener 3,-, und tuckerten wieder zurück nach Lazise. Noch ein Eis beim Eisdealer unseres Vertrauens, bei dem wir schon am Hinweg reingefallen waren, und dann ging’s zurück auf die sonnenbeschienene Terrasse unserer Villa. Wobei – Hannes wagte noch einen Sprung in den wirklich noch sehr kalten See und wir schauten zu 😉 Dann gab es noch einen selbstgemachte Aperol von Hannes und wir genossen die letzten Strahlen der Sonne über dem Gardasee.

Finito!

Weitere Details

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es grüßen euch
Uli & André von
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(Info’s vom 26.04.2024)

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