Thalheim-Bergerndorf-Unterschauersberg
WELS. Der Tag danach – nach dem erstklassigen Dinner & Musical in der Trattoria Bellini, wo wir von einigen Mitgliedern des Musicalvereins Marchtrenk „MUVE“ so wunderbar unterhalten wurden, stand uns nicht der Kopf nach langen Autofahrten und noch längeren Wanderungen und so suchten wir nach einem verspäteten Frühstück eine kleine Runde in der Nähe.
Unsere Wahl fiel auf Thalham, wo eine 7 km lange und von den Höhenmetern sehr dezente kleine Wanderung auf uns wartete. Zudem gab es auf dem Weg einiges zu besichtigen und so machten wir uns auf den Weg.





Ein Parkplatz war rasch gefunden, die Kneippanlage Reinberg ließen wir aufgrund Vereisung und des Nicht-Mitführens einer Axt aus und schon ging es in kleinen Serpentinen – die Treppen hinauf sind wegen Sturmschäden beziehungsweise Waldarbeiten gesperrt – hinauf vom Schatten in den strahlenden Sonnenschein.
Schon bald entdeckten wir die wunderschöne, 22,8 Meter hohe Marienwarte, die 1891 am Reinberg erbaut wurde. Von der Aussichtsplattform, welche 391,1 Meter über dem Meeresspiegel liegt, hat man einen wundervollen Ausblick auf die Stadt Wels, die Traun-Ebene und an diesem Tag sogar bis zu den Alpen.
Die Treppen hinauf bis zur Aussichtsplattform lassen uns an die Völlerei des Vorabends denken und daher werden die Zähne zusammengebissen und weitergestapft. Die Aussicht ist wirklich wunderschön, die wir ein paar Momente genießen, bis wir wieder hinabsteigen und anschließend noch ein paar weitere Meter hinab bis zum Einstieg in unseren Wanderweg.






Wir wandern durch ein paar ziemlich vereiste Straßen in Thalheim (die Grödel haben wir natürlich nicht mit) und obwohl diese Tour nur wenige Höhenmeter versprach, geht es allerdings stetig bergauf. Nachdem ich (Uli) die Tour ausgesucht habe, kann ich mich nicht einmal lauthals beschweren, sollte es doch heut gemütlicher werden. Nicht nur der gestrige Abend sondern auch die 10 km der gestrigen Wanderung am Almsee liegen mir in den Beinen.




Hilft nix – es ist wie es ist und weiter gehts hinauf. Oben angekommen und ein paar tiefe Atemzüge später, geht es eben weiter. Schon bald liegen die letzten Häuser von Thalheim hinter uns und wir wandern auf schneegepressten Straßen durch weite, weiße Felder. Leise Panik kommt auf und ich frage meinen Wanderguide André, ob wir wohl auf dem richtigen Weg wären, weil es den Anschein hat, als würden wir eher den Traunstein erreichen, als zurück nach Thalheim zu kommen. Ein kurzer Blick auf das Navi bestätigt dies und so geht es weiter über sehr ruhige Straßen, wo kaum Autos unterwegs sind und die Fernsicht ein Wahnsinn ist.
Ein paar Mal noch abgebogen – meine Orientierung hat sich mittlerweile völlig verabschiedet – und wir biegen auf einen kleinen Feldweg ein, der anscheinend die Spazierpromenade von Thalheim ist, weil wir hier auf einige Läufer und Spaziergänger treffen. André meint noch: „Glei sama in Thalheim beim Auto“ und ignoriert meine ungläubigen Blicke. Aber … es stimmt! Die ersten Häuser von Thalheim sind schnell erreicht und ein paar Minuten später sind wir bei unserem Auto.






FAZIT: Diese kleine Runde können wir auch Familien mit Kindern empfehlen, die 7 km schaffen. Und dies zu jeder Jahreszeit. Der Turm wird auch sicher von kleinen Entdeckern gerne angenommen und im Sommer kann man die Wanderung mit einem Besuch in einer Eisdiele abschließen.
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Uli & André von
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Details
Daten zur Wanderung
ca. 7,1 km ➡️
ca. 3,8 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ⏱
ca. 155 hm ⬆️
ca. 161 hm ⬇️
ca. 1h 54′ reine Gehzeit 🏁
Lage/Start/Koordinaten
Österreich, OÖ, Bez. Wels-Land
4600 Thalheim
N48°09’05.6″ E14°01’39.8″
Parkmöglichkeiten
bei der 14 Nothelfer Kapelle
N48°09’05.6″ E14°01’39.8″
GPS-Dateien
GPX_-_Tour (für GPS-fähige Geräte)
KLM_-_Tour (für Google Earth)
Einkehrmöglichkeiten
verschiedene Gaststätten in Wels
Sicherheitshinweise
Allgemeine Hinweise
– Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
– witterungs- und tourenabhängige Ausrüstung
Spezielle Hinweise
– keine besonderen Empfehlungen
Bewertung
Landschaft: ∗∗∗
Erlebnis: ∗∗
Technik: ∗
Kondition: ∗∗
Schwierigkeit: leicht
(Info’s vom 21.01.2024)
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Wanderkarte: Totes Gebirge, Almtal, Stodertal
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Kategorien:Österreich, Oberösterreich, Wanderungen