Traunuferweg – Tag 09 – km 115-131

vom Traunfall bei Roitham nach Edt/Lambach

Da meine Frau Nomadin am Dienstag wie immer Homeoffice hat, der Tag aber ein herrlicher Wintertag zu werden verspricht, beschließe ich diese Etappe wieder alleine zu bestreiten. Man(n) gönnt sich ja sonst nichts. Die Wanderung beginnt mit dem Parken des Autos am Bahnhofsvorplatz Lambach und dem Einsteigen in den Bus 505 des OÖVV um 08:45 Uhr. Ich schaffe es auf die letzte Minute, zücke mein Handyticket und nehme auf einer 4er-Bank Platz. Ziemlich genau um 09:02 Uhr steige ich an der Bushaltestelle Roitham am Traunfall Traunbrücke (B144) aus.

ROITHAM/TRAUNFALL. Schon der erste Schritt im kalten Schnee verrät mir, dass der Buslenker mit seiner Ansage, es hätte heute angenehme „-10° C“, recht hat. Der Schnee knirscht unter meinen Schuhen und ich organisiere mich noch im Buswartehäuschen.

Als ich endlich fertig bin, den Rucksack schultere und meinen Trackinglink unserer Nomadin/Schwager/Schwägerin-Whatsapp-Gruppe übermittle, ist der Bus schon längst aus der Haltestelle abgefahren. Ich freue mich diebisch, denn die Daheimgebliebenen werden sich in ihren Allerwertesten beißen, dass sie diesen Traumtag verpassen.

Ich wandere gemütlich über die Traunbrücke und bin schon jetzt fasziniert von den besonderen, fast wie gemalten Aussichten auf den Traunfall.
Langsam lässt sich die Sonne blicken und durchdringt den Hochnebel. Wenn man dieses Schauspiel von unten betrachtet, hat das etwas Mystisches an sich.

Gleich nach der Brücke muss ich runter, in den schattigen Traunfall. Durch die Vereisung und den zusätzlichen Sprühnebel des hinabstürzenden Wassers bietet sich ein wunderbares Schauspiel.

Es geht nicht anders – ich mache Unmengen an Fotos, von denen ich sicher am Ende des Tages mehr als die Hälfte löschen werde. 😳

Da die Sonne den Boden des Traunfalls noch nicht erreicht, wird es langsam ziemlich kalt und ich mache mich auf den Weg entlang der Traun. Es geht über verschneite und gefrorene Feldwege und durch wunderschöne Winterlandschaften.

Nach etwa 2,5 km geht es auf schmalen Wanderwegen direkt entlang der Traun. Immer wieder muss ich aufpassen, dass ich auf dem verschneiten Waldboden nicht ausrutsche und direkt in der Traun lande.
Nicht immer ist es mir möglich, dass ich den richtigen Weg unter der Schneelandschaft finde. Doch ich treffe wieder auf den nicht markierten und nicht immer gut sichtbaren Weg zurück.

Etwa bei der Hälfte meiner heutigen Strecke treffe ich auf den Staubereich des Kraftwerkes Kemating. Leider kann man hier nicht auf die andere Seite der Traun wechseln. Also muss ich den direkten Weg an der Traun verlassen und erreiche nach einer herrlichen 3 km langen Forststraße den Ortsrand von Stadl-Paura.

Ich marschiere hier kurz auf der Landesstraße Richtung Ort, biege bei der Bushaltestelle wieder rechts ab und wandere am Damm der Traun entlang bis zur Traunbrücke mitten im Ort. Über der Brücke geht es sofort auf einem angenehmen Promenadenweg wieder an der Traun entlang.

Bei km 13 sehe ich das erste Mal die Wallfahrtskirche zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit von Stadl-Paura. Imposant steht die Kirche auf dem Paurahügel – wie ein Postkartenmotiv, so schön steht die Kirche hier in dieser Winterlandschaft. Hierbei handelt es sich auch um einen jahrtausende alten Siedlungsort mit kunsthistorischen Funden.
Hier quere ich wieder die Traun, treffe auf den österreichischen Jakobsweg und folge ihm am linken Ufer – vorbei am Benediktinerstift Lambach.

Das Kraftwerk Lambach muss ich kurz umrunden und sehe anschließend schon den Bahnhof von Lambach. Da es keinen direkten Weg hinauf zum Parkplatz am Bahnhof gibt, muss ich einen kleinen Umweg über den Ortsrand von Edt bei Lambach nehmen und erreiche somit nach über 17 km direkt den Bahnhofsparkplatz.

Obwohl es an diesem Tag sehr kalt war, wird einem beim Wandern schnell warm und ich bin froh, diese kurzfristige Entscheidung getroffen zu haben. Raus aus der Wohlfühloase und hinein in die nächste Wanderung.

Mehr Infos

Wer diese Wanderung eventuell nachwandern möchte, dem bieten wir weiter unten in den Details GPS-Dateien (GPX, KML) zum Download an. Über ein [GEFÄLLT MIR] im Anschluss an diesen Beitrag freuen wir uns immer. 😉
Selbstverständlich würden wir uns über eure Meinung zur Wanderung interessieren. Nutzt bitte dazu entweder die Kommentarfunktion oder [RÜCKMELDUNGEN] am linken Rand ⏮.

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BLEIBT GESUND 🙏🏽

es grüßen euch
Uli & André von
die2Nomaden.com 😉

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Details

Daten zur Wanderung

ca. 17,1 km ➡️
ca. 4,0 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ⏱
ca. 297 hm ⬆️
ca. 298 hm ⬇️
ca. 4h 17′ reine Gehzeit 🏁

Start-Koordinaten

Österreich, OÖ., Bez. Gmunden
Traunfallbrücke
4661 Roitham
N48°00’52.2″ E13°47’56.7″

Parkmöglichkeiten

Parkplatz beim Bahnhof Lambach
N48°05’40.1″ E13°53’24.7″

Alternative Routen

– keine vernünftigen Alternativen

GPS-Dateien

GPX_-_Tour (für GPS-fähige Geräte)
KLM_-_Tour (für Google Earth)

Camping-/Stellplätze

Almtal-Camp
Enengl 2, 4643 Pettenbach
http://www.almtal-camp.at
N47°59’29.5″ E14°01’21.1″

Wohnmobilstellplatz Marchtrenk
Badgasse 4, 4614 Marchtrenk
N48°11’10.4″ E14°06’44.5″

Besonderheiten

– Benediktinerstift Lambach
– Wallfahrtskirche zur Hl. Dreifaltigkeit Stadl-Paura

Sicherheitshinweise

Allgemeine Hinweise
– Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
– witterungs- und tourenabhängige Ausrüstung

Spezielle Hinweise
– keine

Einkehrmöglichkeiten

verschiedene Gaststätten in
Stadl-Paura und Lambach

Bewertung

Landschaft: ∗∗∗∗
Erlebnis: ∗∗∗
Technik: ∗∗
Kondition: ∗∗
Schwierigkeit: leicht

(Info’s vom 13.12.2022)

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Wanderkarte: Innviertel, Hausruck

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