Ein Gipfel, zwei Gesichter – und ein Jägersteig der gefunden werden will
Manchmal braucht’s keinen großen Plan. Nur einen Bahnhof, einen Berg mit sympathischem Namen und die leise Hoffnung, dass der Jägersteig am Ende auch wirklich dort rauskommt, wo man ihn vermutet. Spoiler: tut er. Meistens. 😄
Einstieg mit Zugromantik
Los geht’s direkt vom P&R beim Bahnhof in Grünau im Almtal. Keine Parkplatzsuche, kein Rangieren zwischen SUVs – einfach aussteigen, Rucksack schultern und losstapfen. Zuerst ein kurzes Stück den Gleisen entlang, bevor der Aufstieg gleich anzieht, ohne lang zu fragen, ob man eh schon wach ist.




Der Wald ist still, der Weg eindeutig, und irgendwo zwischen den ersten Höhenmetern stellt sich dieses wohlige Gefühl ein: Heute wird gut.
Der Berg mit der doppelten Persönlichkeit





Der Zwillingskogel macht seinem Namen alle Ehre. Keine effekthascherischen Dramen, sondern solide Höhenmeter, ehrlicher Wald und immer wieder kleine Lichtungen, die kurz „Wow“ sagen, bevor’s weitergeht. Oben dann: Ruhe. Kaum Menschenmassen, kein Gipfelkreuz-Gedränge. Nur ich, der Wind und das Almtal, das sich ausbreitet wie eine Landkarte in Grün.




Überschreiten statt umdrehen
Warum denselben Weg wieder runter, wenn der Berg mehrere Seiten hat? Also kurz zurück und dann beginnt sie, die Suche nach dem Einstieg in den Steig. Die Überschreitung ist genau die richtige Mischung aus Genuss und Aufmerksamkeit. Nichts Technisches, aber genug, um nicht gedankenlos zu marschieren. Mein Kopf wird leer, die Schritte automatisch – perfekter Flow.




Der Jägersteig: schmal, direkt, ehrlich
Etwas verwachsen finde ich den Einstieg und folge nun einem Jägersteig hinunter in den Hauergraben. Und ja: Jägersteige sind selten Spazierwege. Schmal, wurzelig, stellenweise steil – aber genau das macht den Reiz aus. Kein Umweg, keine Schleifen, einfach konsequent bergab.



UND … hier gehen kaum Wanderer, nur ich und die Natur. Unten angekommen fühlt man sich kurz wie ein Held, auch wenn’s niemand gesehen hat.
Rückweg mit Gebirgsbach-Feeling
Im Hauergraben treffe ich wieder auf die Zivilisation – zumindest in Form einer Straße. Entlang des Bahngleises beziehungsweise gemütlich an die Alm entlang geht’s zurück Richtung Grünau, zurück zum Parkplatz. Die Beine sind müde, der Kopf ist leicht, und irgendwo zwischen Kuhglocken und Schotterweg denke ich mir: Genau so sollen Touren sein.





Fazit mit Augenzwinkern
Die „Überschreitung“ des Zwillingskogels ist keine Showtour – und genau deshalb so gut. Start am Bahnhof, Gipfel ohne Zirkus, Abstieg mit Charakter. Wer das Almtal mag und gerne ein bisschen abseits der klassischen Wege unterwegs sein möchte, wird hier sehr glücklich.
Und falls der Jägersteig doch einmal wilder wirkt als gedacht: einfach langsamer werden und jeden Schritt mit Sorgfalt setzen. Der Berg läuft ja eh nicht davon. 😉
Mehr Infos
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Details
Daten zur Wanderung
ca. 10,9 km
ca. 5,6 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit
ca. 890 hm ⬆️
ca. 907 hm ⬇️
ca. 1h 58′ reine Gehzeit
Lage/Start/Koordinaten:
Österreich, Oberösterreich, Bez. Gmunden
4645 Grünau im Almtal
N47°51’12.6″ E13°57’03.6″
GPX-Datei:
- GPX_-_Tour (für GPS-fähige Geräte)
- KLM_-_Tour (für Google Earth)
Campingplätze:
- Almtal Camp
Enengl 2, 4643 Pettenbach
www.almtal-camp.at
N47°59’29.6″ E14°01’21.8″
- Camping Schatzlmühle
Viechtwang 1a, 4644 Scharnstein
www.almcamp.at
N47°54’54.7″ E13°58’19.5″
Einkehrmöglichkeiten:
- Gasthaus Wieselmühle
Landstraße 73, 4645 Grünau im Almtal
www.wieselmuehle.at
N47°52’12.2″ E13°56’40.5″
- Gasthaus Germdiele
Im Dorf 9, 4645 Grünau im Almtal
www.gasthausgermdiele.com
N47°51’20.3″ E13°57’23.2″
Bewertung:
Landschaft: ∗∗∗∗∗
Erlebnis: ∗∗∗∗
Technik: ∗
Kondition: ∗∗∗
Schwierigkeit: mittel
(Info’s vom 21.04.2025)
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Wanderkarte: Totes Gebirge, Almtal, Stodertal
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Kategorien:Österreich, Oberösterreich, Wanderungen