Stift Waldhausen, Schafstein, Einsiedlerhöhle und Heimkehrerwarte
Die Wanderung zum Schafstein stand schon mal am Plan, doch da von unserer Wandergruppe „die Wandervögel“ an diesem Tag keine/r Zeit hatte, hatten wir sie in petto gehalten und an diesem Tag nahmen wir sie in Angriff. Zwar auch als minimierte Gruppe, aber alle bringt man meist nicht unter einen Hut.
WALDHAUSEN. So starten wir zu viert nach Waldhausen, finden einen Parkplatz unterhalb des Stifts Waldhausen am See, packen unsere sieben Sachen und gehen erst einmal gemächlich hoch zum Stift, das ein ehemaliges Kloster der Augustiner Chorherren war. Auch Ausgrabungen sind hier zu besichtigen.





Wunderschön steht es da in der Sonne und wir schlendern herum. Die Kirche ist offen und so können wir auch das Innere ausgiebig bewundern. Auch den Mumien in einem Seiteneingang statten wir einen Besuch ab. Hier ist ein kleiner Obolus zu entrichten.
Wir wandern durch den Prälatengarten und umrunden die Stiftskirche Waldhausen hinunter zum Nepomukteich.
Dann gehts wirklich los, allerdings kommen wir nicht weit, weil wir auch die Kapelle, die am Wegesrand beschrieben ist, besichtigen wollen. So gehts gleich ein unscheinbares Wegerl hinauf und wir sehen die Kapelle. Allerdings verwundert uns etwas die Wäsche, die vor der Kapelle im Wind flattert. Hat der Herr Pfarrer heut Waschtag? Dann wollen wir nicht stören und gehen gleich wieder runter, studieren noch einmal genau die Tafel und … wer lesen kann, ist klar im Vorteil.
Die Kapelle ist keine Kapelle mehr, sondern verkauft. Ein eigenes Schild wär da vielleicht angebracht.




Die Gegend ist wunderschön, die Sonne lacht vom Himmel und die Palmkatzerl bilden einen hübschen Kontrast zum blitzblauen Himmel auf unserem Weg Richtung Schafstein. Allerdings lacht die Sonne schon ziemlich kräftig für Anfang März und manch einer kommt schon ziemlich ins Schwitzen, vor allem da der Weg stetig bergan führt.
Zu unserem Glück treffen wir auf einen wunderbaren Rastplatz mit zwei Bankerl und einer traumhaften Aussicht. Die mitgebrachte Stärkung wird ausgepackt und da kein anderer weit und breit zu sehen ist, flattert auch mein T-Shirt schon bald über einem Zaun im Wind, die Jacke ist schon lange weg.



So gestärkt haben wir dann nicht mehr weit und wir erreichen den doch sehr eindrucksvollen, riesigen Schafstein mit der Eisenleiter. Natürlich muss dieser mächtige Stein erklommen werden und wir kraxeln alle hinauf. Rundherum sind zwar die Bäume schon ziemlich hoch, aber trotzdem erspäht man noch den ein oder anderen Ausblick.
Weiter geht es durch den lichten Wald bis wir zur Abzweigung „Einsiedlerhöhle“ kommen. Auch diese Höhle muss besichtigt werden und so gehts wieder einmal den Hügel hinauf, bis wir zu eine großen Felsformation kommen. In dieser Höhle hat ein Mönch aus dem ehemals nahen Kloster Waldhausen in völliger Einsamkeit gehaust. Der Überlieferung zufolge hat er sich nur von Wurzeln und Kräutern ernährt. Wir kraxeln natürlich auch noch etwas herum und gehen dann wieder zum ursprünglichen Weg zurück.







Bald erreichen wir das Heimkehrerkreuz: Nach dem Zweiten Weltkrieg von heimkehrenden Soldaten errichtet, wurde das zwölf Meter hohe Kreuz 2002 abgetragen und durch die gleich hohe Aussichtswarte mitsamt etwa drei Meter hohem Holzkreuz ersetzt. Von hier oben hat man wirklich einen traumhaften Ausblick in alle Himmelsrichtungen und natürlich auch hinunter nach Waldhausen. Am Fuße der Warte liegt aus Holz geschnitzt einer der Heimkehrer. Auch ein Rastplatz ist hier angebracht.

Nach einer kurzen Trinkpause geht es für uns wieder weiter in Richtung Waldhausen, das wir dann nach kurzer Zeit erreichen. Der glitzernde Naturbadesee und der angrenzende Parkplatz sind das Ziel unserer heutigen Wandertour.
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Details
Daten zur Wanderung
- ca. 10,3 km ➡️
- ca. 4,2 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ⏱
- ca. 425 hm ⬆️
- ca. 420 hm ⬇️
- ca. 2h 26′ reine Gehzeit 🏁
Lage/Start/Koordinaten
- Österreich, Oberösterreich, Bez.Perg
4391 Waldhausen im Strudengau
N48°16’53.3″ E14°57’18.0″
Parkmöglichkeiten
- direkt am Badesee Waldhausen
N48°16’53.3″ E14°57’18.0″
GPS-Dateien
- GPX_-_Tour (für GPS-fähige Geräte)
- KLM_-_Tour (für Google Earth)
Camping-/Stellplätze
- Wohnmobilstellplatz Waldhausen
4391 Waldhausen im Strudengau
N48°17’03.3″ E14°57’33.2″
Besonderheiten
- Stift Waldhausen
- Donautal/Strudengau
Einkehrmöglichkeiten
- Gasthaus Hader „Schlüsselwirt“
Markt 10, 4391 Waldhausen im Strudengau
www.schluesselwirt.at
N48°16’26.5″ E14°56’50.0″ - Gasthof Schauer
Markt 6, 4391 Waldhausen im Strudengau
www.gasthof-schauer.com
N48°16’23.5″ E14°56’52.9″
Sicherheitshinweise
- Allgemeine Hinweise
- Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
- witterungs- und tourenabhängige Ausrüstung
- Spezielle Hinweise
- keine besonderen Empfehlungen
Bewertung
- Landschaft: ∗∗∗∗∗
- Erlebnis: ∗∗∗∗∗
- Technik: ∗∗∗∗∗
- Kondition: ∗∗∗∗∗
- Schwierigkeit: leicht/mittel/schwer
(Info’s vom 06.03.2025)
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Kategorien:Österreich, Oberösterreich, Wanderungen