der Hohlwurzelweg am Panoramahöhenweg

Wurzel-Slalom bei St. Leonhard am Walde

Ich weiß ja nicht, wie es euch so geht. Aber wenn ich was sehe – ob es eine Wanderung ist, eine Radtour bzw. ein Teil auch nur davon – dann schau ich erst einmal, wo das ist, wie weit das entfernt ist und ob es für mich machbar beziehungsweise für Andre zumindest kein Kindergeburtstag ist.

Und so hab ich auch den Hohlwurzelweg entdeckt. Ein paar Bilder später wusste ich, ich muss da hin. Einige Zeit bin ich damit schon Andre in den Ohren gelegen, weil es eine ausgeschriebene Wanderung dort nicht zu finden gab. Und so hat Andre halt eine eigene Wanderung für uns geplant. Sowas kann er super gut (großes Lob an dieser Stelle).

Am Sonntag war es dann so weit, wir fuhren nach St. Leonhard am Walde. Parkten unser Auto am Straßenrand und weil es eben vorher nichts zu finden gab, haben wir erst später, nachdem wir schon einen Teil gewandert waren, entdeckt, dass es ausreichend Parkplätze am Einstieg gibt. Also bitte die verfügbaren Parkplätze nutzen, machen wir grundsätzlich auch immer so.

Los ging’s vom offiziellen Parkplatz dann gleich hinein in den Wald. Leicht zu finden, steht doch da ein Wegweiser mit Waldweihnacht 😉 Auch ein offizieller Wegweiser zeigt den richtigen Weg zum Grestner Hochkogel. Ein Stück geht es hinein in den Wald und dann lichten sich auch schon die Bäume und man steht vor dem Eingang zum Hohlwurzelweg.

Das Rauchegger Kreuz und viele Tische und Bankerl laden an diesem besonderen Platz zum Verweilen ein. Die Aussicht in das sanfte Hügelland des Mostviertels ist hier auch unglaublich schön. Es gibt sogar einen Wald-Kühlschrank, der allerdings jetzt noch nicht in Betrieb ist, und eine Kiste für das Leergut. Verweilen verschieben wir auf später, sind wir doch erst los gewandert.

Und so schlendern wir vorbei an den unglaublich schönen Bäumen mit den zauberhaften Hohlwurzeln. Dieser Weg ist nun leider wirklich sehr kurz und muss unbedingt verlängert werden. Entweder geht man schon von St. Leonhard weg oder verlängert ab hier. Was wir getan haben.

So wandern wir im herrlichsten Sonnenschein Richtung Grestner Hochkogel, wo der Weg sich bei einem Jägerstand teilt. Hier folgen wir nicht mehr diesem Weg, sondern dem Weg 04, der ein Teil eines Weitwanderweges ist. Heute ist es, obwohl Anfang März, schon so heiß, dass ich den Weg im Wald wähle und Andre am Waldrand dahin wandert. Bevor der Weg 04 weiterführt, biegen wir auf eine schmale Asphaltstraße ab, die wieder in unsere Richtung führt, da wir ja eine Runde gehen möchten.

Tja, Asphaltstraßen sind nun nicht so unbedingt unser Ding. Kurze Stücke ja, aber das ist uns dann doch eine Spur zu viel, obwohl auf dieser Straße kein einziges Auto fährt an diesem Sonntag. Aber hilft nix, einen anderen Weg haben wir nicht gefunden und so geht es erst hinab und dann natürlich auch wieder hinauf, bis wir eine Schotterstraße erreichen, die dann wieder in den Wald führt und dort dann in den Hohlwurzelweg mündet, den wir nun von der anderen Seite nehmen. Wir erreichen wieder das Rastplatzerl, wo es sich nun schon einige Spaziergänger, Wanderer bzw. Mountainbiker gemütlich gemacht haben. Ein wunderschönes Sonnenbankerl gehört uns und wir sitzen gemütlich ein Weilchen hier und genießen die Aussicht.

Nach dieser ausgiebigen Rast heißt es weitergehen und da wir noch nicht genug haben, wandern wir durch den Wald hinauf zu einem großen Kreuz, das wahrscheinlich sogar nachts beleuchtet wird. Dann kehren wir um und wandern durch den Wald und auf einem betonierten Güterweg hinab zu unserem Parkplatz. Zu guter Letzt besuchen wir noch St. Leonhard, kehren in einem Gasthaus/Konditorei ein und genießen eine wundervolle Torte, Kaffee und Birnensaft. Dieses Gasthaus Ettel können wir auf jeden Fall empfehlen, die Karte verspricht wahre Schmankerl.

Unser Fazit: Der Hohlwurzelweg ist wunderschön, die Gegend rundum und das Mostviertel im Speziellen jede Reise wert, unsere selbst zusammengebastelte Wanderung nicht unbedingt prickelnd, aber vielleicht kommen wir noch einmal vorbei. Eventuell mit den Rädern, da wir gerne dort einmal biken möchten.

Mehr Infos

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Details

Daten zur Wanderung

  • ca. 9,0 km ➡️
  • ca. 4,7 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ⏱
  • ca. 270 hm ⬆️
  • ca. 263 hm ⬇️
  • ca. 1h 56′ reine Gehzeit 🏁

Lage/Start/Koordinaten

  • Österreich, Oberösterreich, Bez.Freistadt
    3340 St. Leonhard am Wald
    N47°59’17.6″ E14°54’09.2″

Parkmöglichkeiten

  • Parkplatz im Wald
    N47°59’17.6″ E14°54’09.2″

GPS-Dateien

Camping-/Stellplätze

Besonderheiten

  • Waidhofen a.d.Ybbs
  • Basilika Sonntagberg

Einkehrmöglichkeiten

  • Gasthof Fam. Ettel
    St. Leonharder Str. 83, 3340 Waidhofen an der Ybbs
    www.gasthof-ettel.at
    N47°59’42.8″ E14°52’25.7″
  • Leonhardihof Harreither-Fried
    St. Leonharder Str. 80, 3340 Waidhofen an der Ybbs
    www.leonhardihof.at
    N47°59’42.4″ E14°52’24.7″

Sicherheitshinweise

  • Allgemeine Hinweise
    • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
    • witterungs- und tourenabhängige Ausrüstung
  • Spezielle Hinweise
    • keine besonderen Empfehlungen

Bewertung

  • Landschaft: ∗∗∗∗
  • Erlebnis: ∗∗∗
  • Technik: ∗
  • Kondition: ∗∗
  • Schwierigkeit: leicht

(Info’s vom 09.03.2025)

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Wanderkarte: Hochschwab, Mariazell, EisenwurzenRegion

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