Runde um den Klammberg zum Windhagersee und Ursprung der Pießling

auf dem Eis unterwegs bei Roßleithen

Unsere Winterwanderung führte uns zum Ursprung der Pießling und dem eher unbekannten Windhagersee, der oberhalb von Roßleithen, ganz in der Nähe von Windischgarsten, liegt. Im Sommer wunderschön. Aber im Winter, wenn er zugefroren ist, wird er richtig still. Weiß. Reduziert auf eine glitzernde, weiße Schneedecke.

Genau so, wie wir es gern haben, wenn wir einfach unterwegs sein wollen. Kein Trubel, kein Geschrei, keine Show. Nur Eis, Kälte und pure Landschaft, die heute sagt: „Geht’s langsam, ihr zwei – es ist so richtig rutschig“.

Spikes drauf – und ja nicht hudeln

Gleich am Anfang ist klar: Das ist kein Spaziergang.
Der erste steile Anstieg ist spiegelglatt, aber noch gut gesandelt. Der zweite Anstieg im Wald ist super eisig und nachdem sich unsere Beine in verschiedene Richtungen wenden wollen, eines rauf und eines runter, werden die Grödel angelegt.

Das Motto heute, hudeln bringt da gar nix. Die Spikes klicken am Eis, jeder Schritt wird bewusst gesetzt.

Da geht’s nicht um Tempo oder Strecke.
Da geht’s um’s Gehen. Um’s Schauen. Um’s Draußensein. Um’s Sonne genießen. Einfach in der Natur sein.

Unterwegs sein, ohne dass wir was beweisen müssen.

Der See liegt da wie eingefrorene Zeit – und auf einmal merkt man, wie ruhig’s im Kopf wird.

Am Windhagersee gibt’s kein Gipfelkreuz und keine Höhenmeter zum Angeben.
Man geht, weil man geht. Weil Winter keine Ausrede ist, sondern ein Zustand, durch den man halt durchmarschiert – mit Hirn und Respekt.

Die Pause machen wir bei einer urigen Hütte. Thermoskanne auf, Tee heiß, Finger kalt und Sonne im Gesicht. Nomadenluxus, wie wir ihn mögen.

Danach lassen wir den See hinter uns und gehen weiter Richtung Pießling Ursprung.

Wenn das Wasser plötzlich da ist

Je näher wir dem Ursprung kommen, desto lauter wird’s.
Dann stehen wir davor: Wasser, das aus dem Fels kommt. Klar, kalt, kraftvoll – und genau deshalb so beeindruckend. Mit diesem Wasser wird teilweise Rossleithen gespeist. Es ist so klar, dass es getrunken werden kann und rinnt in einer Röhre zu Tal.

Wir bleiben stehen. Schauen. Sagen gar nix.
Der Pießling-Ursprung ist kein Ort für große Worte. Er wirkt von selber.

Eine Bank braucht’s nicht. Ein perfektes Jausenplatzerl auch nicht.
Wir stehen auf der Plattform, hören dem Wasser zu und merken: Unterwegs sein reicht völlig.

Der Rückweg geht fast wie von selbst.
Nicht, weil er kurz ist – sondern weil wir mit einem ruhigen Kopf wieder rausgehen.

Und manchmal ist genau das das Beste. 🥾💧

Mehr Infos

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Uli & André von
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Details

Daten zur Wanderung

  • ca. 9,8 km ➡️
  • ca. 2,6 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ⏱
  • ca. 455 hm ⬆️
  • ca. 452 hm ⬇️
  • ca. 2h 24′ reine Gehzeit 🏁

Lage/Start/Koordinaten

  • Land: Österreich
  • Bundesland: Oberösterreich
  • Gemeinde: 4575 Roßleithen
  • Startkoordinaten: N47°42’06.5″ E14°16’24.3″

Parkmöglichkeiten

  • Parkplatz unterhalb der Firma Fux Austria
    N47°42’06.5″ E14°16’24.3″

GPS-Dateien

Camping-/Stellplätze

Ausrüstung

  • g’scheite Winterwanderschuhe
  • warmes G’wand
  • Thermoskanne
  • Spikes/Grödl stark empfohlen

Besonderheiten

  • Windischgarsten
  • Wurbauerkogel (Sommerrodeln)
  • Totes Gebirge
  • Nationalpark Kalkalpen

Einkehrmöglichkeiten

Sicherheitshinweise

  • Allgemeine Hinweise
    • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
    • witterungs- und tourenabhängige Ausrüstung
  • Spezielle Hinweise
    • Eis nur bei g’scheiter Eisstärke betreten – Eigenverantwortung, eh klar!

Bewertung

  • Landschaft: ∗∗∗∗
  • Erlebnis: ∗∗∗
  • Technik: ∗∗
  • Kondition: ∗∗
  • Schwierigkeit: leicht

(Info’s vom 27.01.2026)

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Wanderkarte: Nationalpark Kalkalpen, Ennstal, Steyrtal, Pyhrn-Priel-Region

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