Grenzpanoramaweg – Tag 6 von Mureck nach Bad Radkersburg

km 116-136 – zw. Steiermark und Slowenien


Motto des Tages – alles hat ein Ende 😓

Ich war zwar um 2:40 Uhr mal wach, habe unruhig, aber trotzdem relativ gut geschlafen. Um 6:00 Uhr war ich schon, bevor der Wecker aktiv wurde, wach.
Kurzer Blick aus dem Fenster sagt mir, finster 😕!!!
Scheint aber auch heute, an meinem letzten Tag der Wanderung am Grenzpanoramaweg, wieder ein super Wandertag zu werden. Außerdem wartet meine Frau Nomadin im ca. 20 km entfernten Bad Radkersburg auf mich.
😅

MURECK. Nach meinem Frühstück komme ich relativ zeitig, etwa um 08:00 Uhr, vom Hotel los.
Die letzte Etappe auf diesem Weitwanderweg bringt mich wieder zurück an die Mur, am gleichen Weg, den ich am Vortag verlassen habe.

Wenige hundert Meter nach der Stadtgrenze kommt man an der letzten, noch funktionstüchtigen Schiffsmühle Europas, welche man auch besichtigen kann, vorbei. In der nebenan gelegenen Gastwirtschaft kann man das Ticket um € 2,50 für den Eintritt erwerben, um die besondere Mühle zu besichtigen.
Leider ist auch diese Gaststätte derzeit geschlossen. 😓

So geht es für mich weiter durch die Auen der Mur entlang Richtung Ziel meiner Reise.

Der Weg führt mich an diesem Tag vorbei am Röcksee auf flachem Terrain und wunderschönen Pfaden durch die Mur-Auen.
Nach etwa fünf Kilometer taucht vor mir der spektakulär aussehenden Murtower, eine 27 m hohe Stahlkonstruktion auf.
Laut Beschreibung handelt es sich um den Aussichtsturm Kogelberg, dessen Design einer doppelten Helix nachempfunden wurde.

Der Ausblick oben ist der Wahnsinn. Die perfekte Rundumsicht reicht bis weit ins Land, Steiermark sowie Slowenien, hinein.

Seit Spielfeld geht es durchgehend auf österreichischer Seite durch die Auen, in denen sich Seitenarme der Mur und einige Seen verbergen. Hier entfaltet die Natur betreffend Fauna und Flora ihre ganze Vielfalt.

Diese wildromantische Auenlandschaft bietet immer wieder tolle Sitzmöglichkeiten und unglaubliche Eindrücke.
Die Renaturierungsmaßnahmen der schnellfließenden Mur samt Au, wie die Natura 2000, aber auch der hier angelegte Unesco Biosphärenpark Unteres Murtal, zeigen Erfolg und ich kann viele unterschiedliche Vögel beobachten.

Durch Schotterablagerungen entstandene Inseln, sogenannte „Murnockerl“, verlangsamen den beeindruckenden Lauf der Mur.

Je näher ich dem Ziel komme, desto mehr verändert sich erneut die Landschaft. Es machen sich nun mehr Wiesen und Felder breit, bevor ich schlussendlich die malerische Stadt Bad Radkersburg erreiche.

Hier erwarten den Wanderer neben der Therme zahlreichen Hotels, Pensionen, Gaststätten sowie Vinotheken, welche die wunderbare Vielfalt an steirischen und slowenischen Weinen für die Besucher bereit hält.
Im sprudelnden Wasser der historischen Parktherme kann man sich von der anstrengend Wanderung erholen und die erlebten, eindrucksvollen Panoramen revuepassieren lassen.

Beim Campingplatz der Parktherme betrete ich die Stadt und wandere bis zum Zentrum, dem neu gestalteten Stadtplatz, wo ich den Grenzpanoramaweg bei einem guten Glas Wein ausklingen lasse.

Nach über 136 Gesamtkilometer habe ich nun mit meinem Schatz die schöne Thermenstadt Bad Radkersburg erreichet und bin glücklich, wieder einen mehrtägigen Trail abgeschlossen zu haben.
Außerdem freue ich mich darauf, heute abend mit meiner Frau gut essen zu gehen. 😋

DANKE vielmals, dass ihr so eine Ausdauer hattet und mich bis zum Ziel meiner Tour begleitet habt. 🙏

Tipps:

Sehr zu empfehlen ist am Ende dieser Tour, sich zwei bis drei Tage Zeit zu nehmen, um sich einerseits in der Therme zu entspannen, die unterschiedlichsten Weine der Region zu kosten, die Grenzstadt kennen zu lernen und einfach die Zeit zwecks Erholung zu nutzen.

Sollte man diesen Teil des Weitwanderweges nach einer Hochwasserphase bestreiten, ist man gezwungen, die urigen und natürlichen Auwege zu verlassen und den Weitwanderweg 03 zu nehmen, da das Wasser der Mur die Wegerl allesamt überschwemmen kann.

Fazit des Tages:

Wunderschöne Wegerl entlang der naturbelassenen Mur wollen genossen werden und laden zum Verweilen ein.
So sollte man auf jeden Fall in der Auenlandschaft die eine oder andere Pause einlegen.
Wenn man den Abschnitt in Ruhe und Stille absolviert, wird einem die Natur so richtig bewusst.

Dazu gibt es nicht viel zu erzählen, das sollte man gesehen haben. 😎

Mehr Infos

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BLEIBT GESUND 🙏🏽

es grüßen euch
Uli & André von
die2Nomaden.com 😉

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Details

Daten zur Wanderung

  • ca. 20,3 km ➡️
  • ca. 5,8 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ⏱
  • ca. 50 hm ⬆️
  • ca. 77 hm ⬇️
  • ca. 3h 29′ reine Gehzeit 🏁
  • ca. 3h 58′ Zeit unterwegs ⏭

Lage/Start/Koordinaten

  • Österreich, Steiermark, Bez.Südoststeiermark
    Gemeinde 8480 Mureck
    N46°42’31.1″ E15°46’16.8″

GPS-Dateien (werden ehest nachgetragen)

Einkehrmöglichkeiten

Sicherheitshinweise

  • Allgemeine Hinweise
    • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
    • witterungs- und tourenabhängige Ausrüstung
  • Spezielle Hinweise
    • keine besonderen Empfehlungen

Bewertung

  • Landschaft: ∗∗∗∗
  • Erlebnis: ∗∗∗
  • Technik: ∗∗
  • Kondition: ∗∗∗
  • Schwierigkeit: mittel

(Info’s vom 08.10.2025)

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Wanderkarte: NationalparSüdsteiermark, Graz, Leibnitz, Deutschlandsberg, Unteres Murtal

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