Grenzpanoramaweg – Tag 5 von Sulztal a.d.WStr. nach Mureck

km 089-115 – zw. Steiermark und Slowenien


Motto des Tages – Wenn so eine Wanderung einfach wäre, würde es jeder tun. 🤕

Mein Körper fühlt eine bleierne Schwere und so habe ich heute sehr unruhig geschlafen. Ich war um 2:50 Uhr für eine längere Zeit wach. Um 6:15 Uhr holte mich schlussendlich der Wecker aus dem Schlaf.
Mein morgendlicher Blick aus dem Fenster verspricht wieder einen schöner Tag, einfach perfekt zum Wandern. 😎

SULZTAL AN DER WEINSTRAẞE. Die 5. Etappe heute wird auch für mich spannend. Laut Info im Internet werden zwei mögliche Endpunkte beschrieben.
Nr. 1 im österreichischen Bad Radkersburg
Nr. 2 im slowenischen Plač.
Ich werde mich einfach von der Markierung leiten lassen und sehen, wo der Weg mich hinführt.

Spätestens jedoch in Plač werde ich wieder an den Südalpenweg 03 zurückkehren, bei Spielfeld die Südsteiermark verlassen und in der Südoststeiermark der Mur entlang nach Mureck gehen.

Auf der vorletzten Etappe verlasse ich, gestärkt mit einem ausreichenden Frühstück, das Quartier beim Dreisiebner und die Herzerlstraße und starte meinen heutigen Weg Richtung Bad Radkersburg.

Die etwa 25 Kilometer lange Wanderung des heutigen Tages wird mich nach Mureck bringen. Doch zunächst geht es viel durch Weingärten Richtung Spielfeld.

Ich sollte es eh schon wissen, ignoriere es aber immer wieder; teils erfolglos.
Der Tag 5 einer solchen Wanderung ist für mich und meinen Körper immer wieder eine Herausforderung.
Heute, gleich nach dem Start, ging fast gar nichts mehr. Ich musste mich richtig quälen, um ein paar Höhenmeter hinter mich zu bringen. Da macht das Wandern einfach keinen Spaß.

Es dauert bis Spielfeld, zu Beginn der Mur-Au, als es besser wurde und meine Schrittfrequenz sich automatisierte. Ich habe nicht mehr ständig auf meine Uhr gesehen, sondern bin gegangen … einen Schritt vor den anderen.

Heute verwendet man den Ausdruck „in den Flow kommen“, bei uns sagte man früher „eiwendig werden“ und genau so fühlt es sich an. 😳

Nach dem ständigen Auf und Ab der letzten Tage verlasse ich nun das hügelige Weinland, die Landschaft beginnt sich ein weiteres Mal zu wandeln und wird nun wesentlich flacher.

Die Markierung bringt mich zum Aussichtsturm am Plač (Platsch), der mir wieder eine unglaubliche Aus- und Weitsicht beschert.
Leider hat auch dieses Gasthaus beim Turm heute geschlossen und so beginnt nun mein Abstieg nach Spielfeld.
Am Graßnitzberg schaffe ich den 100er, wandere vorbei an den Gehöften von Weinbauern, am Schloss Spielfeld und quere den Bahnhof Spielfeld/Straß.

Wer seine Wanderung abbrechen und sich die mystische Strecke in den Murauen ersparen möchte, was wirklich schade wäre, kann hier den Weg nach Bad Radkersburg beenden und mit der Bahn die letzten Kilometer absolvieren.

Nun verändert sich die Natur ein weiteres Mal und ich tauche, nachdem ich die Mur gequert habe, in die wildromantische Auenlandschaft der Mur ein.
Der Weg führt uns übrigens die letzten beiden Tage großteils der Mur entlang, dem größten Fluss in der Steiermark, der auch die Grenze zwischen Österreich und Slowenien bildet.

Hier habe ich nun die Südoststeiermark erreicht. Der Weg durch die Murau ist richtig naturbelassen und schön zu gehen. Wer mal in dieser Gegend ist … ein MUSS, eine echte Empfehlung.

Renaturierungsprojekte (wie Natura 2000, lifeline MDD, usw.) wirken und verwandeln die Flächen rund um die Mur allmählich in ein artenreiches Paradies für Fische, Vögel, Insekten und andere Tiere.
Die sogenannten Murnockerln, das sind durch Schotterablagerungen entstandene Inseln, verlangsamen die Fließgeschwindigkeit des Grenzflusses.
Seit einigen Jahren ist hier auch der Biber wieder anzutreffen und trägt so erheblich zur Gesundung des gesamten Ökosystems bei.

Nach 26,5 km hab ich die Mur und dazugehörige Au verlassen, als ich plötzlich meine „alte“ Markierung des Grenzpanoramaweges wieder sah. 😳
Dürfte doch bis Bad Radkersburg gehen. 🫣

Ich verlasse die Mur und erreiche kurze Zeit später meine heutige Unterkunft in Mureck.
Nach etwas über 5 Std. reiner Gehzeit habe ich mein heutiges Quartier mitten in Mureck erreicht, gehe noch eine Kleinigkeit Essen und verschwinde wieder bald in meinem Zimmer.

Tipp:

Trotz der vermehrten Möglichkeiten, in Mureck passende Unterkünfte zu finden, sollte man auch in dieser Stadt vorab sein Quartier buchen.

Fazit des Tages:

Wieder eine lange Etappe, doch wesentlich weniger Höhenmeter und … ich bin heute nicht so g‘schlaucht, wie die letzten Tage.
Wirklich interessant, was bei so einer Renaturierung, wie hier bei der MurAu, raus kommen kann.

Mehr Infos

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Uli & André von
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Details

Daten zur Wanderung

  • ca. 27,5 km ➡️
  • ca. 4,3 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ⏱
  • ca. 534 hm ⬆️
  • ca. 736 hm ⬇️
  • ca. 5h 16′ reine Gehzeit 🏁
  • ca. 6h 28′ Zeit unterwegs ⏭

Lage/Start/Koordinaten

  • Slowenien, Štajerska, Podravska
    Gemeinde 2201 Zgornja Kungota
    N46°40’15.5″ E15°33’03.4″

GPS-Dateien (werden ehest nachgetragen)

Besonderheiten

  • Herzerlstraße
  • Schloss Spielfeld

Einkehrmöglichkeiten

  • Dreisiebner Janez
    Špičnik 1, 2201 Zgornja Kungota, Slowenien
    N46°40’15.5″ E15°33’03.4″
  • Hotel Reineldis
    Bahnhofstraße 6, 8480 Mureck
    http://www.hotel-reineldis.at
    N46°42’31.1″ E15°46’16.8″

Sicherheitshinweise

  • Allgemeine Hinweise
    • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
    • witterungs- und tourenabhängige Ausrüstung
  • Spezielle Hinweise
    • keine besonderen Empfehlungen

Bewertung

  • Landschaft: ∗∗∗∗
  • Erlebnis: ∗∗∗
  • Technik: ∗∗
  • Kondition: ∗∗∗
  • Schwierigkeit: mittel

(Info’s vom 07.10.2025)

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Wanderkarte: NationalparSüdsteiermark, Graz, Leibnitz, Deutschlandsberg, Unteres Murtal

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