km 062-088 – zwischen Österreich und Slowenien
Motto des Tages – mehr Labstellen wären toll
Die heutige Tag vier führt mich gleich zu Beginn durch eine der schönsten Ecken dieser Tour. Nicht umsonst wurde die Heiligengeistklamm bei 9 Plätze 9 Schätze zum schönsten Platz der Steiermark 2015 gewählt. 😳
Ich habe heute sehr gut geschlafen und bin um 6:35 Uhr wach geworden. Mein gewohnter Blick aus dem Fenster hat mir verraten, dass heute ein super Tag zum Wandern wird. 🫣
LEUTSCHACH A.D.WEINSTRAßE. Die Wolken hängen zwar noch ein wenig über dem Kamm, aber die Prognose stimmt fröhlich. Heute soll es trocken bleiben.



Zuerst verlasse ich Leutschach Richtung Süden, erreiche kurz nach der historisch wiederhergestellten Spitzmühle, nach etwa 4 km, den Einstieg in dieses Naturjuwel.
Die Deko der ausgedienten Wanderschuhe ähnelt der in Soboth. Es sind sogar noch halbwegs tragbare Schuhe dabei. 😳
Ich bin begeistert von diesem atemberaubenden Naturschauspiel und tauche in eine reiche Tier- und Pflanzenwelt ein.
Es geht stetig bergauf, naturbelassen, ohne Holzstege bzw. -brücken, über Stock und Stein, vorbei an kleinen und größeren Wasserfällen.
Da es am Vortag stark geregnet hat, gab es wesentlich mehr Wasser als sonst üblich. Daher wurden die bemoosten Steine überschwemmt und waren sehr rutschig.
Da die Klamm unverbaut ist, muss man den Heiligengeistbach oft queren, was manchmal eine Herausforderung war.





Ich nehme den vorletzten Ausstieg aus der Klamm, wandere vorbei an neugierigen Ziegen und Schafen, komme zum „Kuriosk“, einer Labstation mit unglaublicher Aussicht in die steirische Hügellandschaft und erreiche dort wieder den Grenzpanoramaweg.
Schon von Weitem erblicke ich zwischen den vereinzelten Ausblicken die malerisch schöne Wallfahrtskirche zum Heiligen Geist am Osterberg (Sveti Duh na Ostrem vrhu). Den kurzen Abstecher lasse ich mir auf keinen Fall entgehen und nehme die letzten Stufen bis hoch zur Kirche.





Oben angekommen, nach einem Drittel meiner heutigen Reise und über 500 hm, spendet mir der Himmel ein fast wolkenloses sonniges Panorama in die Weite der Hügellandschaft der Steiermark, ein unglaubliches Erlebnis.
In der Ferne zeigt sich bereits die Landschaft der Südsteiermark, die mich sehr an die Toskana erinnert.
Ich gehe, wechselnd zwischen der slowenischen und der österreichischen Seite, durch die immer mehr werdenden Weinberge bis zum Zollamt Jurij auf dem Grenzpanoramaweg.


Etwa 2 km später taucht vor mir im Wald der südlichste Punkt der Steiermark samt einem bemoosten Grenztisch auf. Leider gibt es hier im Wald keine Aussicht und so mache ich mich weiter auf den Weg.
Die nächsten 10 km sind unspektakulär, doch es zeigen sich immer wieder tolle Aussichten in das steirische Weinland. Es wird sanfter und heller mit unzähligen Weingärten.





Bei Kilometer 22, auf Höhe Langegg, wurde direkt am Grenzposten Jurij eine Pause eingelegt. Bisher gab es keine Möglichkeit, direkt am Weg eine Stärkung zu bekommen.





Der weitere Weg führt an der slowenischen Seite entlang bis zum allseits bekannten Grenztisch an der Glanzer Kellerstraße. Obwohl schon fast am Ziel, habe ich bei der Buschenschank „Ehmannkeller“, in der Glanzer Kellergasse, eine Rast eingelegt.
Eine steirische Mischung mitten im Weinberg mit unglaublicher Ausssicht kann sich sehen lassen.
Die Übernachtungsstätte liegt direkt gegenüber an der Grenze und daher steige ich noch einmal in den Trobiergraben ab und erreiche nach etwa 2 km und dem letzten Anstieg Dreisiebner Janez auf der slowenischen Seite.





Natürlich muss ein Foto von der Aussichtsplattform auf die Herzerlstraße (ein Punkt, der den Straßenverlauf wie die Form eines Herzes aussehen lässt) gemacht werden.
Mein Zimmer ist wieder toll. Doch bevor ich meinen Gliedern eine heiße Dusche gönne, wird eine „Wurstplatte“ mit allem verdrückt. 😜
Heute bin ich hundemüde und verschwinde abends sehr zeitig.
Tipp:
Hier in den steirischen Weinbergen gibt es wesentlich mehr Möglichkeiten, die Nacht zu verbringen. Eine Reservierung vorab ist dennoch sehr zu empfehlen.
Fazit des Tages:
Eine sehr lange Etappe der Tag 4, doch ich bin endlich im steirischen Weinland angekommen. Von Anhöhe zu Anhöhe streiten sich nun die Panoramen ob ihrer Schönheit und ich genieße jede einzelne. 👍🏽
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Details
Daten zur Wanderung
- ca. 27,0 km ➡️
- ca. 3,8 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ⏱
- ca. 1019 hm ⬆️
- ca. 926 hm ⬇️
- ca. 5h 26′ reine Gehzeit 🏁
- ca. 8h 03′ Zeit unterwegs ⏭
Lage/Start/Koordinaten
- Österreich, Steiermark, Bez.Leibnitz
Gemeinde 8463 Leutschach
N46°40’02.6″ E15°28’06.3″
GPS-Dateien (werden ehest nachgetragen)
- GPX_-_Tour (für GPS-fähige Geräte)
- KLM_-_Tour (für Google Earth)
Besonderheiten
- Heiligengeistklamm
- Sveti Duh
Einkehrmöglichkeiten
- Ferienwohnung Klapothek
(nur Nächtigung)
Marburger Str. 1, 8463 Leutschach
www.klapothek.at
N46°40’02.6″ E15°28’06.3″ - Buschenschank „Ehmannkeller“
Glanzer Kellergasse 29, 8463 Leutschach
www.ehmannkeller.at
N46°40’05.4″ E15°32’39.6″ - Dreisiebner Janez
Špičnik 1, 2201 Zgornja Kungota, Slowenien
www.dreisiebner.si
N46°40’15.6″ E15°33’02.8″
Sicherheitshinweise
- Allgemeine Hinweise
- Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
- witterungs- und tourenabhängige Ausrüstung
- Spezielle Hinweise
- keine besonderen Empfehlungen
Bewertung
- Landschaft: ∗∗∗∗∗
- Erlebnis: ∗∗∗
- Technik: ∗∗
- Kondition: ∗∗∗
- Schwierigkeit: mittel
(Info’s vom 06.10.2025)
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Wanderkarte: NationalparSüdsteiermark, Graz, Leibnitz, Deutschlandsberg, Unteres Murtal
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Kategorien:Österreich, Grenzpanoramaweg (AUT/SLO), Steiermark, Wanderungen, WeitWanderWege