km 01-18 – zwischen Österreich und Slowenien
Motto des Tages – 🎶 es geht loos 🎶 🫣
Die Planung ist abgeschlossen, die Quartiere sind gebucht, der Wettergott meint es diesmal ganz gut mit mir und, (in Anspielung an „der große Trip – Wild“ 😜), mein Rucksack fühlt sich diesmal auch nicht an, als ob ich „the beast“ mitschleppen muss. 😅
ANSFELDEN. 06:00 Uhr klingelt der Wecker, etwas angespannt steige ich aus den Federn, mach meine Morgenroutine und pack die letzten Utensilien sowie meine „bessere Hälfte“ ins Auto.
Uli kämpft mit Übelkeit und Magenschmerzen seit gestern mittags und setzt sich, mit Schlafhörnchen und Kuscheldecke bewaffnet, auf den Beifahrersitz und versucht während der Anfahrt noch ein wenig zu schlafen.





Wir erreichen das verschlafene Wanderdorf Soboth an der Grenze zu Kärnten um ca. 11:00 Uhr. Start wird beim Wahrzeichen dieses kleinen Örtchens, dem hölzerne Wanderschuh, sein.
Uli wird ab hier alleine zum Hotel in Bad Radkersburg fahren, wo wir uns plangemäß, wenn alles passt, in 6 Tagen wieder sehen werden.





Nach meiner vollständigen Adjustierung und einigen Fotos verabschiede ich mich von meinem Schatz und stapfe, der Beschilderung „Jakobsweg“ folgend, los. Durch dichte Fichtenwälder geht es südwärts zum Stausee Soboth.
Auf halbem Weg erreiche ich das sehr abgeschiedene Bergdorf Laßnighube, von wo ich eine wunderbare Aussicht auf die tiefgrünen Almweiden der Koralpe habe.
Unterhalb des Stausees quere ich die Feistritz und genießen vor allem die Aussicht zu den Steiner Alpen und den Karawanken.





Der höchste Punkt der gesamten Wanderung liegt gleich in der ersten Etappe vor mir, der Hühnerkogel auf 1552 m Meereshöhe.
Gemütlich wandere ich bergauf, vorbei an der Baustelle für eine neue Windkraftanlage, wo der Weg durch dichte Heidelbeerfeld-Sträucher umverlegt wurde und erreiche den Gipfel, der die Grenze zwischen Slowenien und Österreich markiert. Hier heroben bietet sich, obwohl umgeben vom dichten Grün der Bäume, eine wunderbare Aussicht bis hin zu den Julischen und Karnischen Alpen.
Weit entfernt kann man sogar die Felsspitzen der Karawanken erkennen.
Einziger Nachteil, hier heroben bläst der Wind gewaltig und läßt die sowieso kalte Temperatur noch frostiger wirken.





Lange will ich hier nicht bleiben und so mache ich mich ehest am Weg, der hier heroben ebenfalls nicht besonders gut gepflegt ist. Es geht zwischen Unmengen an Heidelbeersträuchern, langem, teil angefrorenem Gras und Wurzelwerk immer am Grat entlang und wechselt immer wieder zwischen der österreichischen und slowenischen Seite.
Die Grenze wird heute nur mehr durch frisch lackierte Grenzsteine markiert.
Ab hier gelangt man über einen sanften Bergkamm, der entlang dieser markierten Grenze verläuft, zu den Klippen des Jantschkifels.
Die spektakulären Rundblicke nach Norden und Süden sind leider nur vereinzelte Ausblicke dieses Abschnitts.





Nach einem endlos gefühlten Weg ohne großartige Aussichten, kurz bevor der Weg vom Kamm Richtung NordOst abweicht, taucht auf slowenischer Seite plötzlich die malerisch schöne Bergkapelle Sveti Urban (St. Urban), eine der vielen Kirchen entlang des Weges aus Zeiten des Eisernen Vorhangs, auf.
Der weitere Weg führt mich zwischen Wald und Wiesen nach ca. 5,5 Stunden zum Ziel der ersten Etappe, die in Laaken, im traditionellen Gasthof Strutz endet.
Der „Strutz“ ist bekannt für seine regionale Küche, insbesondere seine frisch zubereiteten Forellen.
Auch hier auf etwa 1000 hm ist es schon eisig kalt und meine Finger freuen sich auf ein wenig Wärme.
Außerdem ist es hier um 17:30 Uhr schon sehr dämmrig und ich denke an morgen, wo geschätzt 8-9 Stunden vor mir liegen.





Ich betrete das Gasthaus und werde gleich von der stark verkühlten Wirtin über die Hausregeln (Wanderschuhe und Stöcke haben in der Gastwirtschaft nichts verloren) aufgeklärt.
Nicht nur das, auf „ihre Regeln“ werde ich mehrmals hingewiesen.
Ich genehmige mir als Belohnung ein Bier (obwohl mir ein Glühwein lieber gewesen wäre … gab es nicht!), nehme eine warme Dusche und genieße den Schweinsbraten, der eh „endlich weg muss“ 😳 !!!
Da die gesamte Familie zu Besuch ist, hat der Chef kurz Zeit für ein Gespräch. Ich frage nach weiteren Möglichkeiten zwecks Übernachtung und er meinte, wenn sie (beide weit über 70 !!!) hier mal schließen, wird von den Jungen keiner mehr hier oben leben wollen und somit gibt es, in diesem Abschnitt, kein Quartier mehr am Grenzpanoramaweg.
Ich verabschiede mich, falle schon um 21:00 Uhr todmüde ins Bett und höre auch die kleinen Enkerl der Chefleute nicht mehr. 😴
Tipp:
Wer hier übernachten oder einfach nur Essen gehen möchte, MUSS sich unbedingt telefonisch anmelden.
Unter der Homepage „http://www.roschitzhof.at/texte/gasthaus-strutz.html“ erfährt man Näheres, auch die Telefonnummer.
Fazit des Tages:
Hoffentlich bekomme ich mal ein richtiges Panorama zu Gesicht, denn heute gab‘s kaum eine freie Aussicht.
Grundsätzlich fällt mir auf, dass die Wartung und Pflege der Wanderwege hier in der Steiermark und in Kärnten nicht dem entspricht, was ich von unseren Wegen in Oberösterreich gewohnt bin.
Mehr Infos
Wer diese Wanderung eventuell nachwandern möchte, dem bieten wir weiter unten in den Details GPS-Dateien (GPX, KML) zum Download an.
Über ein [GEFÄLLT MIR] im Anschluss an diesen Beitrag freuen wir uns immer. 😉
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genießt das Leben 🤪 und
BLEIBT GESUND 🙏🏽
es grüßen euch
Uli & André von
die2Nomaden.com 😉
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Details
Daten zur Wanderung
- ca. 18,2 km ➡️
- ca. 3,2 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ⏱
- ca. 790 hm ⬆️
- ca. 911 hm ⬇️
- ca. 3h 42′ reine Gehzeit 🏁
- ca. 5h 20′ Zeit unterwegs ⏭
Lage/Start/Koordinaten
- Österreich, Steiermark, Bez.Deutschlandsberg
Gemeinde 8554 Soboth-Eibiswald
N46°40’50.9″ E15°04’32.4″
Parkmöglichkeiten
- direkt im Ort Soboth
N46°40’50.9″ E15°04’32.4″
GPS-Dateien (werden ehest nachgetragen)
- GPX_-_Tour (für GPS-fähige Geräte)
- KLM_-_Tour (für Google Earth)
Besonderheiten
- Soboth
- Hühnerkogel
Einkehrmöglichkeiten
- Gasthof und Frühstückspension Mörth
Soboth 131, 8554 Soboth
https://gasthof-moerth.at
N46°40’52.7″ E15°04’33.4″ - Alpengasthaus Messner
Soboth 19, 8554 Soboth
http://www.hotel-messner-soboth.at
N46°40’51.0″ E15°04’33.0″ - Gasthaus Strutz
Laaken W. 21, 8554 Soboth
http://www.roschitzhof.at/texte/gasthaus-strutz.html
N46°39’16.5″ E15°05’28.5″
Sicherheitshinweise
- Allgemeine Hinweise
- Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
- witterungs- und tourenabhängige Ausrüstung
- Spezielle Hinweise
- keine besonderen Empfehlungen
Bewertung
- Landschaft: ∗∗∗
- Erlebnis: ∗∗
- Technik: ∗∗
- Kondition: ∗∗∗
- Schwierigkeit: mittel
(Info’s vom 03.10.2025)
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Wanderkarte: NationalparSüdsteiermark, Graz, Leibnitz, Deutschlandsberg, Unteres Murtal
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Kategorien:Österreich, Grenzpanoramaweg (AUT/SLO), Kärnten, Steiermark, Wanderungen, WeitWanderWege