Start der Wandervögel ins Jahr 2025
Die ersten Tage des neuen Jahres waren nur mäßig für eine gemeinsame Wanderung geeignet, doch am 09. Jänner versprechen die Wetterfrösche sonnige Aussichten und so wird unsere WhatsApp-Gruppe mit einer Ausschreibung gefüttert.
HERZOGSDORF. Aufgrund diverser Verhinderungen bleiben wir heute nur zu viert und machen uns auf den Weg ins Mühlviertel.
Wir parken am Parkplatz beim Friedhof in Herzogsdorf, packen unsere Sachen, starten (fast alle 🤪) unsere GPS-Geräte und wandern los Richtung Osten. Noch lässt sich der Sonnenschein etwas bitten, aber die Wolkenstimmung und die Fernsicht sind wunderschön.


Am Ende der Asphaltstraße, am Zaunerberg, verlassen wir die Straße Richtung Süden, nehmen Feld- und Wiesenwege unter die Wanderschuhe und erreichen anschließend den Bachlauf des Eschelbachs und queren manches Brückerl. Hier im schattigen Wald ist es frostig und auch etwas eisig, darum entschließt sich manch einer für die Eiserl (sprich Grödl).
Nach geschätzten zwei Kilometern und einige Fotostopps später verlassen wir den Waldweg am Eschelbach und gewinnen rasch an Höhe, indem wir einem Wald-/Forstweg folgen.
Oben, bei der kleinen Siedlung Burgstall angekommen, wenden wir uns wieder Richtung Süden und erreichen etwa 500m später eine Abzweigung und suchen den Gipfel des „Griabstoa“.


Etwas überrascht nehmen wir mitten im verwachsenen Wald die Tafel „zur Aussicht Griabstein“ zur Kenntnis und stehen kurz darauf an der höchsten Stelle vor dem Bankerl der „Aussicht“ 🤔.
Tja, hier zwischen den Bäumen mit all dem Dickicht rundum ist die Ankündigung eine vielleicht etwas verwirrende Bezeichnung, denn das ist definitiv eine „AUSSICHT OHNE AUSSICHT“, aber trotzdem idyllisch. 😅
Wir machen eine Pause, quatschen wie üblich über „Gott und die Welt“, genießen unseren warmen Tee und Snacks, schießen noch ein „Gipfelfoto“ 😂 und machen uns langsam wieder auf den Weg. Wir haben ja gerade mal ein Drittel hinter uns gebracht.





Ein kurzes Stück am Weg zurück folgen wir nun der guten Beschilderung des H4 unserer Rodlrunde und kommen wenig später zur Beschilderung „Predigtstein“ beziehungsweise auch „Predigtstuhl“. Gespannt erwarten wir den markierten „geheimnisvollen Kraftplatz Herzogsdorfs“, der sich als übliche Steinformation im Mühlviertel entpuppt, aber Hauptsache er spendet Kraft, die wir brauchen können, denn wir haben noch ein großes Stück des Weges vor uns und wir wandern weiter den Weg hinunter nach Freilassing. 🤔



Hier beschließt die Sonne, sich nun in voller Pracht zu zeigen und glitzert auf den schnee- und eisbedeckten Hängen. Doch halt! Was ist das? Entlang unseres Weges folgt ein Marterl (nicht im eigentlich Sinn, aber ich kann es jetzt nicht anders benennen) dem anderen. Gefüllt mit Überraschungseierfiguren. Und dazwischen befinden sich Gartenzwerge und allerlei anderes. Oberhalb dieses Hanges sehen wir von der Straße auch viele Sammelstücke und so gehen wir staunend hinab, bis wir zufällig auf den Inhaber dieses Sammelsuriums treffen.
„Hofi“, mit dem wir plaudern, ist ein sehr netter Herr, der uns gleich seine Werkstatt und einige seiner Sammlungen zeigt und von seiner Sammel- und Bastelleidenschaft erzählt. Die Tassen an der Hüttenwand beziehungsweise im Haus sind unglaublich viele. Bei 4.000 hatte er nicht mehr mitgezählt, erzählt er.





Diese unerwartete nette Einlage haben wir genossen und so geht es wieder frohen Mutes hinab die schmale und etwas eisige Straße bis zu einer Brücke über die Rodl, wo wir wieder dem Wanderweg, vorbei an der alten Leihmühle, folgen. Die Rodl, die gleißende Sonne und auch der im Tal liegende Nebel, der gegen die Sonne keine Chance hat, bieten uns tolle Fotoperspektiven.
Schnell noch einige Fotos geschossen, bevor es wieder über ein Brückerl und entlang des Wanderweges bis zu einer rot-weiß-roten Markierung geht.
Da der Weg nicht wirklich erkennbar ist, schicken wir unseren André vor und stapfen, nach seiner Bestätigung, den etwas steileren Hang durch den Schnee hinauf.
Oben trinken wir noch einmal von unserem Tee in der warmen Sonne, um ihn nicht wieder nach Hause fahren zu müssen und dann geht es über einen herrlich sonnenbeschienen Hügel hinauf Richtung Herzogsdorf.





Wir folgen ein kurzes Stück einer Straße, die uns durch den Ort Eidendorf führt. Fast am Ende des Ortes biegen wir links ab bis zum Ende der Asphaltstraße, vorbei zwischen zwei nette kleine Häuschen und nehmen einen Feldweg bergauf wieder zurück nach Herzogsdorf, um unseren Parkplatz vor der Kirche zu erreichen.
Wieder am Auto angekommen, hoffen wir, dass das Gasthaus Gahleitner uns noch empfängt. Tut es auch, aber da der Koch sich schon verabschiedet hat, gibt es für uns nur mehr Frankfurter mit Weckerl. Besser als gar nichts!



Aber Mehlspeisen hat die Chefin des Hauses, die sie uns zur Mitnahme einpackt und die wir dann zu Hause genießen
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Uli & André von
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Details
Daten zur Wanderung
- ca. 10,0 km ➡️
- ca. 2,6 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ⏱
- ca. 295 hm ⬆️
- ca. 295 hm ⬇️
- ca. 2h 10′ reine Gehzeit 🏁
Lage/Start/Koordinaten
- Österreich, Oberösterreich, Bez. Urfahr-Umgebung
4175 Herzogsdorf
N48°25’47.2″ E14°06’45.8″
Parkmöglichkeiten
- Parkplatz bei der Pfarrkirche
N48°25’47.2″ E14°06’45.8″
GPS-Dateien
- GPX_-_Tour (für GPS-fähige Geräte)
- KLM_-_Tour (für Google Earth)
Camping-/Stellplätze
- Camping & Pension Kaiserhof
Kaiserau 1, 4082 Aschach an der Donau
www.pension-kaiserhof.at
N48°25’11.7″ E13°59’04.0″
Einkehrmöglichkeiten
- Wirt zur Hoftaverne / Gasthof Gahleitner
Kirchenpl. 10, 4175 Herzogsdorf
www.herzogsdorf.ooe.gv.at/Gahleitner_Arthur_-_Wirt_zur_Hoftaverne
N48°25’50.2″ E14°06’47.0″
Sicherheitshinweise
- Allgemeine Hinweise
- Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
- witterungs- und tourenabhängige Ausrüstung
- Spezielle Hinweise
- keine besonderen Empfehlungen
Bewertung
- Landschaft: ∗∗∗
- Erlebnis: ∗∗
- Technik: ∗
- Kondition: ∗∗
- Schwierigkeit: leicht
(Info’s vom 09.01.2025)
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Wanderkarte: Linz und Umgebung, Mühlviertel, Wels, Steyr
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Kategorien:Österreich, Oberösterreich, Wanderungen