Runde zur Gobelwarte in Grein

Sonnige Runde hoch über der Donau

Immer noch gesundheitlich angeschlagen ist ein kleiner Teil unserer Wandergruppe, ein anderer frönt diesmal den eigenen Interessen und so bleiben wieder wir beide über, um diesen traumhaften Sonnentag auszunutzen. Die Gobelwarte steht schon länger auf dem Programm und so planen wir eine kleine Runde, retour über die Binderalm.

GREIN. Wir parken unser Auto am öffentlichen Parkplatz beim Skaterpark, der frühmorgens schon ziemlich gefüllt ist, nehmen heute für diese kurze Tour keinen Rucksack, nur die Trinkflaschen, schnüren unsere Wanderschuhe und starten unsere Runde.

Zuerst geht es zurück Richtung Bundesstraße, dann biegen wir rechts zum Bahnhof ab, queren die Schienen und nehmen linksseitig den Wanderweg hoch zur Gobelwarte über den Reitsteig mit der Nummer 1.

Ab hier beginnt der eigentliche Anstieg. Der Weg windet sich in Kehren mit immer wieder wunderschönen Ausblicken auf die Donau und die Stadt Grein bis hinauf zum Schwall und entspricht dem Abschnitt auf dem Weitwanderweg „Zemská Cesta“ oder auch „Burgen- und Schlösserweg“.

Nach etwa zwei Kilometer verlassen wir kurz den Wald und treffen erstmals wieder auf ein Haus. Hier auf der Lichtung geht es rechtsseitig in einem spitzen Winkel wieder auf einem Hohlweg hinein in den Forst.

Die Runde führt nun Richtung Westen und steuert geradewegs auf die Gobelwarte zu. Zwischendurch erreichen wir den Ortsteil Oberbergen und der Weg führt durch das Anwesen eines Bauernhofes. Wir bestaunen die Kreativität, mit der hier liebevoll ein Bauerngarten angelegt wurde, die netten Begrüßungsschilder sowie den Wegweiser „Do geh umi“ bzw. Do kimmst obi“, der uns ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Vorbei an der Hauskapelle des Hofes mit der schönen Aussicht geht es nach kurzem gleich wieder in den Wald und wir erreichen auf einer Forststraße die Gobelwarte etwa bei Kilometer drei.
Für diejenigen, die eventuell auf dem Rücken eines Pferdes unterwegs sind, gibt es kurz vor dem Ziel eine „hitching post“, eine Anbindestange für eure tierischen Begleiter.

Im Bereich der Aussichtswarte, auf 484 m Seehöhe, gibt es ein Plateau, auf der man mehrere Tische und Bänke bereitgestellt hat. Auf dem Felsblock, der am rechten Plateaurand steht, befindet sich eine große Skulptur, eine Reliefschliff-Arbeit aus Edelstahl des Künstlers Miguel Horns, das „Strudengauer Burgspektakel“, die Teil der Kunst am Donausteig ist. Sehr speziell und sehr schön anzusehen.

Weiters befindet sich linksseitig ein Getränkebrunnen, an dem man sich jederzeit bedienen kann. Klassisch, wie früher mit Korb und Kurbel.
Doch unbedingt Münzen mitnehmen, da die Kasse nicht herausgeben kann. Wir betrachten den einen Euro, den wir zuviel bezahlt haben, als kleine Spende für die Wartung dieses Brunnens und der tollen Idee.

Nach erfolgreichem Besteigen der Warte, genießen wir den wirklich tollen Rundumblick, machen einige Aufnahmen und setzen anschließend unsere Rundtour mit der Herdmann-Runde fort.

Keine 400 m danach zweigt die Herdmann-Runde rechts ab (Wer möchte, kann hier die Wanderung abkürzen und über den Nombergersteig direkt nach Grein absteigen.), wir folgen aber dem Weg weiter westwärts. Kurze Zeit später endet dieser direkt an einem Feld. Eigentlich sollte der weitere Pfad quer durch eine Wiese direkt zum Bauernhof führen, doch wir können, außer einer Traktorspur keine weiteren Spuren erkennen.

Wir überlegen kurz, am Waldrand entlang zu gehen, entscheiden uns aber für die Traktorspur, da das Gras derzeit noch nicht zu wachsen begonnen hat, und treffen bei einer Kapelle wieder auf die Straße.
Wir bitten euch aber, darauf zu achten, nicht das Feld zu durchwandern, wenn alles zu grünen und blühen beginnt, sondern dann am Waldrand rechts entlang oder von der Warte die Straße entlang bis zur Kapelle zu gehen.

Keine 200 m weiter treffen wir auf eine kleine Pferderanch und kürzen hier die Straße ab, indem wir rechts das provisorische Gatter öffnen und einem Hohlweg folgen.

Mehrmals wechseln wir von Asphalt auf Wiesenweg und erreichen etwa bei Kilometer 6,5 die Binderalm, einen Landgasthof, mit Möglichkeiten zum Urlauben am Bauernhof und unglaublichen Spielmöglichkeiten für Kinder, samt angrenzendem Campingplatz, den wir gerne einmal mit unserem Camper Hr. Hofrat besuchen möchten.

Hier beheimatet sind ebenfalls 18 verschiedene Tierarten, wie Lamas, Ponys, Hasen, Gänse, Damwild, usw., bei denen auch Kinder und Tierliebhaber auf ihre Kosten kommen.

Wir sind begeistert von der Artenvielfalt hier auf der Alm und sind sicher, dass diese sehr gut bei den Kleinen ankommt. Trotzdem reißen wir uns los und gehen auf einer Forststraße rechtsseitig in einem großen Bogen durch den Wald und sehen wenig später die ersten Häuser.

Doch wir wenden uns nicht der Stadt zu, sondern tauchen wieder in den lichten Wald ein. Da die Bäume und Sträucher derzeit blattlos sind, können wir immer wieder einen Blick auf Grein, die mächtige Greinburg und das große Viadukt der Bahnlinie der Strudengaubahn werfen.

Der Wanderweg mündet abrupt bei der Straße im Groißgraben und wir sind derart vertieft in unsere Gespräche, dass wir zuerst mal gerade aus über ein Brückerl stapfen, bevor wir erkennen, hier falsch zu sein. Also zurück zur Straße und dieser in den Ort, direkt zum Parkplatz folgen.

Der heutige sonnige Tag ist noch so angenehm warm, dass wir unsere spärliche Ausrüstung im Auto verstauen und uns wieder zu Fuß auf den Weg in das Ortszentrum von Grein machen.
Unser Ziel ist die Cafe-Konditorei Schörgi mit dem besten Eis der Umgebung. Die Tische vor der Konditorei stehen derart windgeschützt, dass wir befürchten, einen ersten Sonnenbrand in diesem Jahr zu bekommen.

Wir genießen eine Auswahl an besonderen Eisspezialitäten, den herrlichen Sonnentag, quatschen noch über unser kleine Runde und machen uns danach langsam auf den Rückweg.

Diese Wanderung können wir auch Eltern mit wandererprobten Kindern empfehlen, die eine 8 km Tour gehen können bzw. die Runde kann natürlich auch nach der Gobelwarte (über den Nombergersteig) wunderbar abgekürzt (ca. 6,5 km und ca. 230 hm) werden.

Mehr Infos

Wer diese Wanderung eventuell nachwandern möchte, dem bieten wir weiter unten in den Details GPS-Dateien (GPX, KML) zum Download an.
Über ein [GEFÄLLT MIR] im Anschluss an diesen Beitrag freuen wir uns immer. 😉
Selbstverständlich würde uns auch eure Meinung zur Wanderung interessieren. Bitte nutzt dazu entweder die Kommentarfunktion oder [RÜCKMELDUNGEN] am linken Rand ⏮.

Wem diese Wanderung bzw. auch unsere Arbeit gefällt und uns EINEN KAFFEE SPENDIEREN möchte, kann dies HIER tun.

genießt das Leben 🤪 und
BLEIBT GESUND 🙏🏽

es grüßen euch
Uli & André von
die2Nomaden.com 😉

🙏 wer mehr über unsere Unternehmungen wissen will, folgt uns auf 🙏
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Details

Daten zur Wanderung

  • ca. 7,8 km ➡️
  • ca. 2,9 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit ⏱
  • ca. 353 hm ⬆️
  • ca. 350 hm ⬇️
  • ca. 2h 41′ reine Gehzeit 🏁

Lage/Start/Koordinaten

  • Österreich, OÖ, Bez.Perg
    4360 Grein
    N48°13’28.1″ E14°50’59.4″

Parkmöglichkeiten

  • öffentlicher Parkplatz am Skaterpark
    N48°13’28.1″ E14°50’59.4″

Alternative Routen

  • kurze Route, Abstieg über den Nombergersteig (2)
    • ca. 6,5 km
    • ca. 230 hm

GPS-Dateien

Tipps/Empfehlungen

  • keine besonderen Empfehlungen

Abwandlungen

  • als Mountainbike-Tour
    Schwierigkeit 1/5
    Wir haben keine Fahrverbote für Bikes gesehen. Es ist keine besonders schwierige Mountainbiketour.
    Vermutlich ist die kurze Route mit Abfahrt über den Nomberger-Steig die interessantere Variante.

Camping-/Stellplätze

Besonderheiten

  • Schloss Greinburg
  • Stillensteinklamm

Einkehrmöglichkeiten

  • Landgasthof Binderalm
    Herdmann 4, 4360 Grein
    www.binderalm.at
    N48°13’35.0″ E14°50’22.6″
  • verschiedene Gaststätten in Grein

Sicherheitshinweise

  • Allgemeine Hinweise
    • Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
    • witterungs- und tourenabhängige Ausrüstung
  • Spezielle Hinweise
    • keine besonderen Empfehlungen

Bewertung

  • Landschaft: ∗∗∗∗
  • Erlebnis: ∗∗
  • Technik: ∗
  • Kondition: ∗∗
  • Schwierigkeit: leicht

(Info’s vom 09.03.2024)

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Wanderkarte: Linz und Umgebung, Mühlviertel, Wels, Steyr

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