Rundweg mit herrlicher Aussicht
Nachdem wir, aufgrund der Dürre der letzten Tage während unseres Urlaubes unseren Garten wieder etwas auf Vordermann bringen mussten, wurde es endlich wieder Zeit für eine Bergtour.
VORDERSTODER. Als Einstieg einer Tour im Hochsommer sollten es maximal 1000 hm und 4 Std. werden und so entschieden wir uns für den Tamberg bei Vorderstoder.
Am Kreuzungspunkt Ramseben und dem Güterweg Rieser steht ein Parkautomat, der von uns € 3,00 für 4 Std. Parkzeit bekam. Es stehen 3 Parkplatze, welche auf einer großen Tafel gekennzeichnet sind, zur Verfügung.
ACHTUNG: Es gibt nur hier einen Parkautomaten!!!
Wer zuerst parkt, muss anschließend sowieso wieder hierher gehen und ein Ticket lösen.
Wir stellen das Auto am P1 ab, starten die GPS-Uhr und wandern los Richtung Rieserhof. Kurz nach dem P2 biegen wir links ab und steuern zuerst das kleine Gipfelziel, Weg Nr. 5 Spitzmäuerl an.
Schon hier haben wir eine traumhafte Aussicht auf das Tote Gebirge mit seinen noch immer schneebedeckten Gipfel.





Es geht gleich wieder rechts in den Wald und auf angenehmen Waldwegen stetig bergauf. Etwa 20 min. später gelangen wir zu der Abzweigung zum Spitzmäuerl, welche wir in etwa 15 min. erreichen sollten.
Hier stehen wir vor einem Fels-„Hinkelstein“, den man besteigen kann und ein eigenes Gipfelkreuz samt -buch hat.
Ich genieße kurz die geniale Aussicht in das Stodertal, bevor ich mich wieder auf den Weg zum nächsten geplanten Gipfel mache.




Etwa 1 km später erreiche ich einen Sattel und werde vor Stieren auf der Weide gewarnt. Ich halte mich rechts, sehe zum Glück keinen Bullen, wechsle ein Weidegatter und wandere dem Schmeißerkogel entgegen.
Einen weiteren Kilometer später begebe ich mich auf die Suche nach dem Gipfel oder wenigstens der höchsten Erhebung dieses Kogels.
Nach einer Runde um den Hügel und der erfolgreichen Auffindung der höchsten Erhebung, muss ich feststellen, dass sich der Umweg keinesfalls gelohnt hat. Der Rücken ist bewaldet, es gibt keine Aussicht und Gipfelkreuz sucht man ebenfalls vergebens.
So gehe ich zum Sattel zurück, sehe immer noch keine Stiere, verwerfe den Gedanken, einen Abstecher zur Filzmoseralm zu nehmen (für eine Stärkung ist es eindeutig noch zu früh) und nehme nun den weiteren Weg zum Tamberg in Angriff.





Zuerst startet der Wanderweg zwischen zwei Forststraßen stetig bergauf, bis wir eine Forststraße erreichen. Diese wird gequert und weiter geht die Reise entlang des Waldweges. Kurze Zeit später erreichen wir wieder eine Forststraße bzw. den Umkehrplatz der Holztransporter.
Auch diese Schotterstraße queren wir und nehmen den Wanderweg nach oben. Dieser führt uns immer entlang eines Höhenrückens, einer Art „Grat“. Diese Bezeichnung hört sich gefährlicher an, als es in diesem Falle ist, denn der „Gratbereich“ ist hier mehrere Meter breit und sehr bewachsen. Trotzdem hat man eine wunderschöne Aussicht in die Täler.
Am Ende des Bergrückens passieren wir noch einen Weidezaun, zum Glück sehen wieder keine Rinder, und nehmen den letzten Anstieg zum Tamberg-Gipfel.





Hier heroben findet man ein kleines Gipfelkreuz und eine gemütliche Sitzmöglichkeit, um sich zu stärken und die Aussicht ins Stodertal, mit den noch immer schneebedeckten Gipfel zu genießen.
Etwa eine halbe Stunde später beginnt es aufzufrischen und wir starten den Rückweg. Zuerst am selben Weg wie bergauf, dann auf einer Schotterstraße, die uns wieder zum Umkehrplatz der Holzlaster bringt, nochmals kurz am Weg des Aufstieges und schließlich wenden wir uns rechtsseitig entlang einer Forststraße.





Nach ca. 700 m gilt es beim Hochstand eine Abzweigung zu finden, die uns eine Kehre abkürzen lässt. Zwei Kehren später verlassen wir wieder die Schotterstraße und gehen auf einem Wanderweg weiter Richtung Parkplatz.
Auch hier queren wir eine Forststraße und erreichen etwa 20 min. später die erste Häuser und den Güterweg Voderramseben, den wir bis zu unserem Parkplatz folgen.




Herrliche Wanderung mit tollen Aussichtspunkten, die wir jedenfalls SO nicht mehr machen würden.
Mehr dazu unter Tipps/Empfehlungen in den Details.
Weitere Info sowie die GPS-Dateien findet ihr ebenfalls im Anschluss.
genießt das Leben 🤪 und
BLEIBT GESUND 🙏🏽
es grüßen euch
Uli & André von
die2Nomaden.com 😉
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Details
Daten zur Wanderung
ca. 11,6 km
ca. 5,3 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit
ca. 717 hm ⬆️
ca. 720 hm ⬇️
ca. 2h 12′ reine Gehzeit
Lage/Start/Koordinaten
Österreich, OÖ, Bez.Kirchdorf/Krems
4574 Vorderstoder
N47°43’28.8″ E14°13’45.1″
GPS-Dateien
GPX-Tour (zur Verwendung auf GPS-fähigen Geräten)
KML-Tour (zur Verwendung in Google Earth)
Tipps/Empfehlungen
In Zukunft würden wir diese Tour in der entgegengesetzten Richtung starten. Es sind zwar zu Beginn einige Alphalt- und Forststraßen zu bewältigen, doch gegen Ende der Rundwanderung passt die Filzmoseralm (Abstecher etwa 10 min.) als Station zur Stärkung perfekt in die Tour.
Die letzten Meter sind dann in einer halben Stunde schnell erledigt.
Abwandlungen
als Mountainbike-Tour
Schwierigkeit 3/5
In entgegengesetzter Richtung und ohne den Umweg zum Spitzmäuerl kann man, als guter Mountainbiker, in leicht abgewandelter Form, eine nette Bike-Tour erleben.
Zu beachten ist jedoch, dass die Weidegatter für Wanderer konzipiert und daher sehr eng sind und das Bike über den Zaun gehoben werden muss.
Besonderheiten
– Totes Gebirge
– gr. und kl. Priel
– Dolomitensteig
Einkehrmöglichkeiten
Filzmoseralm
N47°44’19.4″ E14°13’32.5″
verschiedene Gaststätten in Vorderstoder bzw. Hinterstoder
Bewertung
Landschaft: ∗∗∗∗
Erlebnis: ∗∗∗
Technik: ∗
Kondition: ∗∗∗
Schwierigkeit: mittel
(Info’s vom 26.06.2023)
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Wanderkarte: Nationalpark Kalkalpen, Ennstal, Steyrtal, Pyhrn-Priel-Region
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Kategorien:Österreich, Oberösterreich, Wanderungen